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Erarbeitung biotechnischer und biologischer Methoden zur Regulierung der Kirschessigfliege in Obst- und Weinbau


Laufzeit

2013-09-01 bis 2026-12-31

Projektleitung

  • Christoph, Hoffmann
  • Astrid, Eben


Zuständige Fachinstitut

Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau


Kooperationspartner

  • Institut für Biologischen Pflanzenschutz (JKI)
  • Landesfischereiverband Laimburg, Südtirol


Gesamtziel des Projektes

Das Projekt beinhaltet Untersuchungen zu Biologie, Phänologie, Wirtspflanzenwahl, Migrationsverhalten und Überwinterung der Kirschessigfliege, die als Grundlage für die Entwicklung von innovativen und nachhaltigen Bekämpfungsverfahren dienen. Ein wichtiges Ziel ist die Optimierung der Detektion der Fliegen zum Zeitpunkt des Einwanderns in die Obstanlagen sowie des Zeitpunktes des Eiablagebeginns in Abhängigkeit der Fruchtreife und Fruchtart/-sorte. Die Analyse von Einflüssen abiotischer Faktoren auf die Populationsentwicklung dient dazu, den jeweiligen Befallsdruck besser einschätzen und Bekämpfungsszeitpunkte einengen zu können. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) der Universität Heidelberg werden synthetische Pflanzeninhaltsstoffe hinsichtlich ihrer Kontakttoxizität, Fraßtoxizität und verhaltensmodifizierenden Wirkung in einem mehrstufigen Verfahren (Labor bis Freiland) untersucht und ihr möglicher Einsatz zur Bekämpfung erprobt. In Zusammenarbeit mit dem JKI Institut für biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt erfolgt der Einsatz von Schlupfwespen hinsichtlich ihres Regulationspotentials als natürliche Gegenspieler.


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat