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STOPP

Bedeutung der unterirdischen Abflusskomponente für die Belastung von Kleingewässern mit Pflanzenschutzmitteln


Laufzeit

2019-08-01 bis 2026-12-31

Projektleitung

  • Stefan, Lorenz


Zuständige Fachinstitut

Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Karin, Meinikmann
  • Kathrin, Fisch
  • Stefan, Lorenz

Kooperationspartner

  • Gut Sperrenwalde GmbH & Co. KG
  • Agrargenossenschaft Uckermark agrar eG


Gesamtziel des Projektes

Kleingewässer in der Agrarlandschaft sind besonders anfällig für den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln. Die bisher vom JKI durchgeführten Untersuchungen zum Kleingewässerschutz beschäftigten sich mit der Erhebung der chemischen Belastungssituation dieser Ökosysteme und der Ableitung von Managementmaßnahmen zur Verringerung der Einträge. Während Drift und Erosion dabei häufig als Haupteintragspfade betrachtet werden, werden unterirdische Transportwege (z. B. Interflow, oberflächennahes Grundwasser) oft vernachlässigt. Dabei trägt der unterirdische Zustrom von Wasser in Oberflächengewässer vielfach entscheidend zu Wasser- und Stoffbilanzen dieser Gewässer bei. Die hydrologische Verbindung von Landschaftsteilen (Konnektivität) über längere Strecken durch unterirdische Fließ- und Transportprozesse kann dazu führen, dass Wirkstoffe vorgefunden werden, deren Präsenz nicht auf aktuelle oder historische Bewirtschaftung vor Ort zurückzuführen ist. Am Beispiel von kleinen Stillgewässern (Sölle) soll das Potential des Eintrages von PSM über unterirdische Fließwege in Kleingewässer untersucht werden.


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat