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VitiFIT

Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer


Laufzeit

2019-06-17 bis 2024-05-31

Projektleitung

  • Ludger, Hausmann
  • Reinhard, Töpfer


Zuständige Fachinstitut

Institut für Rebenzüchtung


Kooperationspartner

  • Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau (JKI)
  • Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz
  • Staatliches Weinbauinstitut
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Bad Kreuznach
  • ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e. V.
  • Hochschule Geisenheim University
  • Universität Erlangen
  • Trifolio-M GmbH
  • GEOsens GmbH
  • UV-Technik Meyer GmbH
  • Bioland e.V.
  • Demeter e.V.
  • Naturland e.V.
  • PIWI International e.V:
  • Weingut Rummel
  • Weingut Galler
  • Weingut Kronenhof
  • Weingut Zähringer
  • Zehnthof Luckert
  • Bauern- & Winzerverband E.V.
  • Anbauverband der Prädikatsweingüter e.V.


Gesamtziel des Projektes

Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, stellt eine der großen Herausforderungen bei der Keltertraubenproduktion dar. Dies gilt insbesondere für den ökologischen Weinbau. Vor dem Hintergrund eines drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und aufgrund massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Als Gesamtziel des Verbundprojektes sollen demzufolge vorhandene Strategien optimiert, kombiniert und neue Ansätze entwickelt werden, um mittelfristig den Kupfereinsatz zu reduzieren, langfristig aber vollständig auf kupferhaltige Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Damit soll eine Grundlage zur Sicherung und Weiterentwicklung des ökologischen Weinbaus in Deutschland geschaffen werden. Insbesondere soll die Züchtung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI) weiter vorangetrieben werden, indem genetische Ressourcen hinsichtlich neuer Resistenzen gegen den Falschen Mehltau untersucht, in Kreuzungspopulationen identifiziert und in aktuelle Zuchtstämme eingekreuzt werden. Ziel ist es letztlich, verschiedene neue Resistenzmechanismen zu kombinieren, um eine robuste und langanhaltende Feldresistenz zu erhalten und die genetische Vielfalt zu erweitern.


Mittelgeber

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft