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SatErnte

Satellitendaten für die Bereitstellung frühzeitiger, flächendeckender und kontinuierlicher Informationen zur Ernteertragserwartung für Agrarstatistik und Politikberatung


Laufzeit

2024-10-01 bis 2027-09-30

Projektleitung

  • Heike, Gerighausen


Zuständige Fachinstitut

Institut für Strategien und Folgenabschätzung


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Burkhard, Golla
  • Til, Feike


Gesamtziel des Projektes

Die zunehmende Klimavariabilität und Zunahme ungünstiger Witterungsverläufe stellt den landwirtschaftlichen Sektor vor nie dagewesene Herausforderungen. Bei Schadereignissen nationalen Ausmaßes unterstützen Bund und Länder mit Hilfszahlungen, um die Verluste der landwirtschaftlichen Betriebe abzufedern und Existenzen zu sichern. Als Entscheidungsgrundlage dienen die Ergebnisse der Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) sowie der Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE). Neue Datenquellen und innovative Methoden aus der Erdbeobachtung, Datenwissenschaften und Ertragsmodellierung könnten helfen, diese Verfahren der amtlichen Statistik weiterzuentwickeln, aktuelle Defizite zu vermindern und Inhalte, Aktualität, Pünktlichkeit sowie Vergleichbarkeit der amtlichen Statistik zu erweitern und zu verbessern. Das Ziel von SatErnte ist zum einen die Entwicklung und Evaluierung zweier innovativer und komplementärer methodischer Ansätze zur Bereitstellung von intrasaisonalen Ertragsprognosen ausgewählter Feldfrüchte unter Nutzung von Copernicus Sentinel-Satellitendaten und zum anderen das Bereitstellen von Ertragsprognosen in räumlich aggregierter Form mit verbesserter räumlicher Differenzierung. Dadurch könnten deutliche Fortschritte in Richtung einer Modernisierung der Arbeitsprozesse der amtlichen Erntestatistik sowie eine Entlastung von berichtenden Landwirtinnen und Landwirten erzielt werden. SatErnte ist ein Verbundprojekt zwischen den vier Statistischen Landesämtern Bayern, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg und Nord und dem Projektpartner Julius Kühn-Institut (JKI).


Mittelgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)