Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau
Aus vorhergehenden Studien wurde klar, dass nicht in der EU verbreitete Fruchtfliegen eine große potentielle Gefahr für EU-Länder werden können, da klimatische Änderungen ihre Einwanderung und Ausbreitung begünstigen. Es gab in den vergangenen Jahren Berichte z.B. zum Auftreten größerer Populationen von Bactrocera dorsalis mit nachfolgenden Maßnahmen zur Ausrottung. Harmonisierte Maßnahmen gegen verschiedene Bactrocera-Arten wurden vorgestellt. Das bedeutet, dass eine dringende Notwendigkeit besteht, Erkennungs- und Nachweismethoden für an EU-Grenzen entdeckte Quarantäneschädlinge der Gattung Bactrocera zu verbessern. Dazu ist die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlern notwendig.intensives, saisonales Monitoring mit Fallen in verschiedenen Regionen SW-Detuschlands (v.a. in Prunus und Malus Obstanlagen, aber auch außerhalb an Wildpflanzen und in Siedlungsgebieten)Sammlung infizierter Früchte, schlüpfende Larven werden für molekulare Testungen in Ethanol aufbewahrt PCR Tests zur Identifizierung von Larven oder Adulten um bestimmte Gensequenzen für die Bestimmung zu validieren und mit morphologischen Parametern abzugleichenTests und Verbesserung von Fallensystemen für Freilandmonitoringkontinuierlicher Austausch mit nationalen und internationalen Partners des Netzwerkes zum Vergleich von Freiland- und Labormethoden
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat