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Kartoffelkrankheiten und -vektoren: Stärkung der Kartoffelsicherheit durch Forschung zum Verständnis der Biologie, zur Verbesserung diagnostischer Verfahren und zur Entwicklung wirksamer Bekämpfungsmaßnahmen gegen Kartoffelkrankheiten und ihre Vektoren


Laufzeit

2026-07-01 bis 2029-06-30

Projektleitung

  • Anna, Pucher


Zuständige Fachinstitut

Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Anna, Pucher

Kooperationspartner

  • Canadian Food Inspection Agency
  • Canadian Food Inspection Agency
  • Agriculture and Agri-Food Canada


Gesamtziel des Projektes

Die Kartoffelproduktion ist zunehmend durch Krankheiten bedroht, die von einer Vielzahl von Pathogenen verursacht werden, darunter Synchytrium endobioticum (Kartoffelkrebs), Ralstonia solanacearum, das Potato mop-top virus sowie Phytoplasmen. Diese Pathogene führen zu erheblichen Ertrags- und Qualitätsverlusten, stellen ein hohes wirtschaftliches Risiko dar und machen Quarantänemaßnahmen erforderlich. Die Übertragung und Ausbreitung dieser Krankheiten wird häufig durch infizierte Pflanzkartoffeln oder biologische Vektoren begünstigt, was die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose und eines wirksamen Pflanzenschutzes für den Schutz der Kartoffelbestände unterstreicht.Dieses Forschungsthema zielt darauf ab, integrierte und umfassende Strategien zur Bekämpfung von Kartoffelkrankheiten und ihren Vektoren zu entwickeln, mit einem starken Fokus auf der Erweiterung des biologischen Verständnisses, der Verbesserung diagnostischer Verfahren und der Entwicklung wirksamer Bekämpfungsmaßnahmen, um die langfristige Nachhaltigkeit der Kartoffelproduktion sicherzustellen. Für alle wichtigen Pathogene ist die Untersuchung der genetischen Diversität, der Vektordynamik und optimaler Managementstrategien entscheidend, um diagnostische Werkzeuge zu verfeinern, eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen und rasche Gegenmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung und der Auswirkungen dieser Krankheiten zu erleichtern. Die Forschung zum Kartoffelkrebs konzentriert sich auf: Sammlungen – Stämme des Kartoffelkrebses (PW), Protokolle zur Vermehrung und Erhaltung sowie Kartoffelsorten, die für die Pathotypisierung verwendet werden Genomik – Auswahl repräsentativer PW-Stämme, verbesserte DNA-Extraktionsprotokolle, Aufbau eines synthetischen Pangenoms, Tiefensequenzierung und Assemblierung der Sequenzen mit modernster bioinformatischer Software Validierung diagnostischer Verfahren – qPCR-Tests für PW sowie ddPCR zur Früherkennung in Wirtsgeweben Bekämpfungs- und Biokontrollversuche – mögliche Wirkstoffe umfassen unter anderem Chitin/Chitosan, Phosphite, kleine Moleküle zur Störung biologischer Prozesse (z. B. Enzyme, Spray-Induced Gene Silencing [SIGS]) sowie Pilze, Bakterien und Mykoviren


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat