Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz
Die Agrarlandschaft Nordostdeutschlands ist geprägt durch dichte Entwässerungsstrukturen in Form von Gräben und unterirdischen Rohrdrainagen, die Mitte des 20 Jahrhunderts etabliert wurden um überschüssiges Wasser aus den Flächen zu führen und diese Flächen für den Ackerbau nutzbar zu machen. Durch den fortschreitenden Klimawandeln verändert sich auch der regionale Landschaftswasserhaushalt erheblich und verstärkte Niederschläge im Winterhalbjahr sowie größere Trockenheit im Sommerhalbjahr wirken sich nachteilig auf landwirtschaftliche Erträge aus.Eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist die gezielte Steuerung des Abflusses durch Kulturstaue. Im Projekt wird untersucht welche Effekte diese auf den Transport von Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln aus der Anbaufläche in die Entwässerungsgräben und den weiteren Umsatz im Gewässer hat.
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat