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TAKOWIND V

Züchtung von Russischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) – Weiterentwicklung der Wildpflanze zum nachwachsenden Industrierohstoff - Zuchtmethodik und Charakterisierung von Artbastarden. Teilvorhaben 4: Molekulare Züchtungsforschung


Laufzeit

2026-10-01 bis 2029-09-30

Projektleitung

  • Helge, Flüß


Zuständige Fachinstitut

Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Helge, Flüß

Kooperationspartner

  • Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen (JKI)
  • ESKUSA GmbH
  • Universität Münster
  • ScreenSYS GmbH
  • Böhm Agrar GmbH & Co. KG


Gesamtziel des Projektes

Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, Löwenzahn als alternative Quelle für Naturkautschuk wirtschaftlich nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen forschungsbegleitete Züchtungsarbeiten zur Entwicklung einer leistungsfähigen Löwenzahnpflanze mit möglichst hohem Kautschukertrag. Dazu wird auf bisherigen Züchtungserfolgen aufgebaut und die Methodik gezielt weiterentwickelt – insbesondere durch die systematische Untersuchung und Charakterisierung von Kreuzungen verschiedener Löwenzahnarten. Etablierte Prüfverfahren ermöglichen es, den Kautschukgehalt und die Wurzelmasse in diesen Kreuzungen schrittweise zu steigern. Ein interdisziplinäres Konsortium aus zwei Züchtungs- und einem Biotechnologieunternehmen, einer Universität und zwei Forschungsinstituten, arbeitet dabei zielorientiert zusammen. Das Pflanzenmaterial soll auf diese Weise schneller leistungs- und wettbewerbsfähig werden, um eine wirtschaftlich tragfähige Alternative zu herkömmlichem Naturkautschuk zu schaffen. Durch die weiter forcierte interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung sowie der Ausweitung der Züchtungsaktivitäten durch die Integration eines weiteren Züchtungsunternehmens wird der Weg zur Wirtschaftlichkeit konsequent fortgesetzt.


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat