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Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz

Aktuelles

BMEL-Staatsekretärin Bender besucht JKI-Hauptsitz Quedlinburg

Fachinstitute am Standort stellen Arbeiten zur Züchtungsforschung vor.

(Quedlinburg) Am 08.August besuchte die Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Silvia Bender den JKI-Hauptsitz in Quedlinburg. Sie traf sich zum informellen Austausch mit JKI-Präsident Prof. Dr. Frank Ordon, den Institutsleitenden des Standorts und weiteren Leitungsvertretern des JKI. Begleitet wurde die Staatssekretärin von Dr. Stefan Hüsch, der im BMEL das Fachreferat 711 Pflanzenbau und Grünland leitet.

Solche persönlichen Besuche bieten jedoch auch die Gelegenheit, die Arbeit der JKI-Forschenden aus erster Hand kennenzulernen. Beim Rundgang durch Gewächshäuser und Labore informierte sich die Agrarwissenschaftlerin beispielsweise über die Arbeiten des Instituts für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen am Beispiel des Johanniskrauts zur züchterischen Verbesserung von Arzneipflanzen sowie zur Erhöhung der Virusresistenz des Saison-Gemüses Spargel.

Züchtung als Schlüssel zur Klimaanpassung und Krankheitsresistenz von Kulturpflanzen

Eine wichtige Rolle spielt die Züchtungsforschung zudem in der Verbesserung der Toleranzeigenschaften bei zunehmenden Wetterextremen. Institutsleiter Dr. Andreas Stahl vom Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz nutzte die Gelegenheit, um die Arbeiten zur Anpassung der heimischen Leguminose Ackerbohne an Hitze und Trockenstress vorzustellen. Ein kürzlich gestartetes Graduierten-Kolleg, an dem das JKI beteiligt ist, gibt hier neue Impulse. Gemeinsam mit den Universitäten Queensland und Gießen wird u.a. nach genetischen Variationen der Eiweißpflanze gesucht, um mittelfristig die Attraktivität des Ackerbohnenanbaus mit klimatoleranten Kultursorten zu heben (s.a. Ähnliche Nachrichten).

Ein wichtiges Werkzeug bei der effizienten Detektion von Resistenzeigenschaften (Pre Breeding) ist die Hochdurchsatzphänotypisierung. Sie wurde am Beispiel von Rostresistenzen im Weizen vorgestellt.

Den letzten Punkt der Führung bestritt das JKI-Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen. Hier erklärten die Forschenden inwiefern die Genschere CRISPR/Cas bei der Aufklärung von Genfunktionen zum Einsatz kommt. Zudem wurden die grundlegenden Arbeiten zu den Wechselwirkungen von Boden-Mikroorganismen mit Pflanzen vorgestellt. Dabei wurden insbesondere die positiven Effekte erläutert, die die Gesellschaft der Mikroorganismen im Boden, das so genannte Mikrobiom, auf die Gesundheit der Kulturpflanzen haben kann.

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