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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Dr. Martin Hommes

Adresse
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Sekretariat
Kerstin Hansmann / Karin Schröder-Rose
Tel: 0531 299-4402/-4401
Fax: 0531 299-3009
gf@  julius-kuehn.  de

Adresse
- Außenstelle Münster -
Toppheideweg 88
48161 Münster

Sekretariat
Elvira Politz
elvira.politz@  julius-kuehn.  de
Tel: 0251 87106-10
Fax: 0251 87106-33 

Adresse
- Außenstelle Kleinmachnow -
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow

Zentrale
Tel: 033203 48-0
Fax: 033203 48-425

Veröffentlichung
Institutsflyer
Broschüre

Energieholzanbau und ökologische Folgen

Kurzumtriebsplantage KUP Jahr 5

Schnellwachsende Baumarten werden seit etwa 1990 verstärkt als Energieholz auf vorwiegend landwirtschaftlichen Flächen angebaut. Dies ist mit Eingriffen in den Naturhaushalt verbunden. Die ökologischen Folgen vor allem auf die biologische Vielfalt und das Lebensraumpotential für Pflanzen und Tiere sind in Kurzumtriebsplantagen (kurz: KUP) wenig erforscht und umstritten.

Der Energieholzanbau unterliegt dem wirtschaftlichen Ziel der Produktion des Rohstoffes Holz, das mit den Bemühungen um Ertragssteigerung einhergeht. Der Produktionszeitraum liegt zwischen einem und 15 Jahren. Die Anlage dieser intensiven Produktionssysteme erfolgt auf Äckern oder Grünland. Bundes- und Ländergesetze müssen für die Umweltverträglichkeitsprüfung und den Naturschutz sowie das Grünlanderhaltungsgebot beachtet werden. Als Baumarten eignen sich z. B. Weiden, Pappeln, Robinien und Birken, die sich durch ein starkes Jugendwachstum auszeichnen.

Kurzumtriebsplantagen sind gemäß § 2 Abs. 2 Nr.1 Bundeswaldgesetz (BWaldG) kein Wald. Sie gelten als landwirtschaftliche Dauerkulturen: …[„Grundflächen auf denen Baumarten mit dem Ziel baldiger Holzentnahme angepflanzt werden und deren Bestände eine Umtriebszeit von nicht länger als 20 Jahren haben (Kurzumtriebsplantagen)“].

Der plantagenartige Anbau von schnellwachsenden Baumarten ist mit einem erhöhten Schadrisiko, besonders in herkömmlich bewirtschafteten Kurzumtriebsplantagen verbunden.

Aktuelle Themen:

Schaden durch Pappelbock

Erfassung der abiotischen und biotischen Schadfaktoren sowie die Erarbeitung von geeigneten Monitoring- und Pflanzenschutzverfahren

Kurzumtriebsplantag KUP Jahr 7

Dokumentation und Analyse des Lebensraumpotenzials und der Biodiversität im Vergleich zum Grünland und Wald

Kurzumtriebsplantage KUP Verunkrautung

 Versuche zur Verbesserung der Anbaubedingungen durch den Einsatz von Mykorrhizapilzen und der chemischen bzw. mechanischen Unkrautregulierung