Die Landwirtschaft steht heute weltweit vor großen Herausforderungen. Der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt sowie die Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung machen es dringend notwendig, die Anbausysteme anzupassen und Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten. Die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben erfordert eine verstärkte internationale Zusammenarbeit sowie wissenschaftsbasierte, kooperative Forschungsansätze. Aus diesem Grund intensivieren Südkoreas „National Institute of Agricultural Sciences“, kurz NAS und das Julius Kühn-Institut (JKI) als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ihre Zusammenarbeit. Nachdem im Mai 2025 eine Delegation des NAS die JKI-Standorte Dossenheim und Braunschweig besucht hatte, luden das Nationalinstitut NAS und dessen National Institute of Crop Sciences (NICS) nun zum Gegenbesuch und zu einem gemeinsamen Symposium nach Jeonju ein. Dieses International Joint Symposium bot auch den feierlichen Rahmen, um die gemeinsame Kooperationsvereinbarung (Joint Declaration of Intent) zu unterzeichnen.
Der Einladung folgten Prof. Dr. Johannes A. Jehle, Leiter des JKI-Instituts für Biologischen Pflanzenschutz, Dr. Jens Pistorius, Leiter JKI-Instituts für Bienenschutz und Prof. Dr. Andreas Stahl, der das JKI-Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz leitet, sowie Corinna Harms, die in der Forschungskoordination für internationale Beziehungen verantwortlich ist.