Zum Inhalt springen
Zur Hauptnavigation springen
Gehe zur Startseite des Lebensgrundlagen für morgen sichern.
Suche öffnen
Gehe zur Startseite des Lebensgrundlagen für morgen sichern.
Lebensgrundlagen für morgen sichern

Navigation

Inhalt: Südkoreas „National Institute of Agricultural Sciences-NAS“ und JKI unterzeichnen in Jeonju auf gemeinsamen internationalem Symposium Kooperationsvereinbarung.

JKI-Delegation besucht vom 20.-22.04.26 die Kooperationspartner.

Die Landwirtschaft steht heute weltweit vor großen Herausforderungen. Der Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt sowie die Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung machen es dringend notwendig, die Anbausysteme anzupassen und Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten. Die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben erfordert eine verstärkte internationale Zusammenarbeit sowie wissenschaftsbasierte, kooperative Forschungsansätze. Aus diesem Grund intensivieren Südkoreas „National Institute of Agricultural Sciences“, kurz NAS und das Julius Kühn-Institut (JKI) als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ihre Zusammenarbeit. Nachdem im Mai 2025 eine Delegation des NAS die JKI-Standorte Dossenheim und Braunschweig besucht hatte, luden das Nationalinstitut NAS und dessen National Institute of Crop Sciences (NICS) nun zum Gegenbesuch und zu einem gemeinsamen Symposium nach Jeonju ein. Dieses International Joint Symposium bot auch den feierlichen Rahmen, um die gemeinsame Kooperationsvereinbarung (Joint Declaration of Intent) zu unterzeichnen.

Der Einladung folgten Prof. Dr. Johannes A. Jehle, Leiter des JKI-Instituts für Biologischen Pflanzenschutz, Dr. Jens Pistorius, Leiter JKI-Instituts für Bienenschutz und Prof. Dr. Andreas Stahl, der das JKI-Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz leitet, sowie Corinna Harms, die in der Forschungskoordination für internationale Beziehungen verantwortlich ist.

Praxisrelevanter Forschungsansatz als gemeinsame Basis für erfolgreiche Kooperation

Der erste Tag (20.04.) in Südkorea begann mit einem Gespräch mit dem Präsidenten der Rural Development Administration (RDA) Dr. Seungdon Lee. Die Agentur RDA ist die Dachorganisationen der südkoreanischen Ressortforschungseinrichtungen, also von NAS und NICS. Dr. Seungdon Lee betonte die praxisorientierte wissenschaftliche Arbeit der RDA in ihren Instituten und hob den ebenfalls praxisrelevanten Forschungsansatz hevor, den das JKI verfolgt. Diese anwendungsorientierte Herangehensweise beider staatlichen Forschungseinrichtungen, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen die Landwirtschaft steht, bildet als gemeinsamer Nenner die perfekte Grundlage für eine langfristige, erfolgreiche Kooperation.

Das gemeinsame Symposium startete daher mit der der Unterzeichnung der „Joint Declaration of Intent“ zwischen dem National Institute of Agricultural Sciences (NAS) und dem Julius Kühn-Institut. Beide Institute verfolgen die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft durch anwendungsorientierte Spitzenforschung. In seiner Begrüßungsansprache betonte Dr. Jehoon Sung, des Präsident des National Institute of Agricultural Sciences (NAS): Ich bin überzeugt, dass die aufschlussreichen Fachvorträge nicht nur unsere Forschenden inspirieren werden, sondern auch eine solide Grundlage für die zukünftige wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Institutionen schaffen. Das Declaration of Intent eröffnet in diesem Sinne ein neues Kapitel der bilateralen Zusammenarbeit im agrarwissenschaftlichen Sektor zwischen NAS und JKI.“

Der Leiter der JKI-Delegation Johannes Jehle teilte diese Einschätzung zu, berichtete über die bereits entstandenen vertrauensvollen Kontakte und hob die Relevanz des gemeinsamen Symposiums hervor, das von ca. 80 Repräsentanten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft besucht wurde, u.a. von Yea-Ji Min, der Vertreterin der Deutschen Botschaft in Südkorea.

Auf dem weiteren Programm steht eine Besichtigung des National Institute for Crop and Food Science (NICS), ein spezialisiertes Fachinstitut unter dem Dach der RDA. Das NICS hat mit dem Fachinstitut für Resistenz und Stresstoleranz (RS) kürzlich das Forschungsprojekt „Introduction of Wheat Environmental Heat and Drought stress research technologies in response to climate change“ ins Leben gerufen. Prof. Andreas Stahl nutzt den Besuch in Südkorea für ein erstes persönliches Projekttreffen.

Veröffentlicht am