Mitten in der Hauptstadt präsentierte das JKI-Fachinstitut für Waldschutz gemeinsam mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) und dem Thünen-Institut den stark frequentierten Themenbereich „Wald und Moor“. Unsere Wälder und Moore leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Klima, die Biodiversität und unsere Lebensqualität. Das Ökosystem Wald befindet sich im Wandel und steht vor historischen Herausforderungen. Wie wir Wälder so erforschen und bewirtschaften können, dass sie künftig stabil und widerstandsfähig bleiben, stand an unserem Stand im Mittelpunkt.
Inhalt: Tag der offenen Tür am BMLEH: Dem Borkenkäfer ins Auge geschaut
Erleben, Verstehen, Mitmachen: Die Highlights am JKI-Stand
Unser Stand bot Forschung zum Anfassen und stieß bei Groß und Klein auf Begeisterung. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm, bei dem das Erleben und Mitmachen im Vordergrund standen. Ein besonderer Anziehungspunkt war der Borkenkäfer unter der Lupe: Neben einem beeindruckenden Modell konnten echte Borkenkäfer unter dem Mikroskop gemustert werden. Dabei wurde anschaulich vermittelt, warum der kleine Käfer, begünstigt durch die anhaltende Trockenheit, so leichtes Spiel hat und im Grunde nur der Bote einer tieferliegenden Krise ist.
Für einen echten Perspektivenwechsel sorgten zudem unsere Drohnenaufnahmen. Während beim normalen Waldspaziergang kaum jemand nach ganz oben schaut, machten diese Aufnahmen genau den Blick frei auf das, was sich in den Baumkronen abspielt, noch bevor es am Boden sichtbar wird. Auch die Gestaltung der Zukunft kam nicht zu kurz: Anhand verschiedener Szenarien von Waldwachstumsmodellen kam das JKI mit den Gästen über die Frage ins Gespräch, für wen der Wald von morgen lebenswert sein soll. Abgerundet wurde das Angebot durch interaktive Elemente wie ein Baumscheiben-Puzzle, knifflige Schätzspiele und die Entdeckung der faszinierenden Welt des Waldbodens unter dem Mikroskop, was von den Gästen ausdrücklich erwünscht war und begeistert angenommen wurde.
Live auf der Bühne: Kann der Wald „cool bleiben“?
Ein weiteres Highlight fand am Sonntag auf der großen BMLEH-Bühne statt. Dr. Sophie Ehrhardt vom JKI präsentierte live mit dem Moderator Marco Seiffert. Im Fokus stand die Frage, mit welchen wissenschaftlichen Maßnahmen und Strategien der Wald im Klimawandel fit für die Zukunft gemacht werden kann und wie er trotz steigender Temperaturen bildlich gesprochen „cool bleibt“.
Das JKI bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für die vielen interessierten Fragen, den lebendigen Austausch und die wertvollen Diskussionen rund um die Zukunft unserer Wälder. Sie haben diese zwei Tage voller Landwirtschaft, Forschung und Politik zu einem vollen Erfolg gemacht!
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