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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Prof. Dr. Reinhard Töpfer

Adresse
Geilweilerhof
76833 Siebeldingen

Sekretariat
Sabine Martin
Tel.: 06345/41-0
Fax: 06345/41-179
zr@  julius-kuehn.  de

Veröffentlichung
Institutsflyer
Broschüre

Weinverkauf

Weinflaschenetikett vom Geilweilerhof

Staatlicher Auftrag „Züchtung bis zur neuen Rebsorte“

Weine aus neuen Rebsorten sind unbekanntes Terrain für Weintrinker, kaum auffindbar im Labyrinth der Weinregale, erklärungsbedürftig, etwas für Spezialisten, für Entdecker, für Pioniere.

Rebenzüchtung ist eine Generationenaufgabe. Angesichts der Entwicklungsdauer von etwa 25 Jahren für eine neue Rebsorte braucht es einen langen Atem. Klimawandel, Schädlinge und Krankheiten stellen die Züchter vor weitere Herausforderungen. Es braucht neben Kontinuität auch Innovation und Kreativität, um im Wettlauf die Nase vorn zu behalten, etwa um krankheitsresistente und stresstolerante Sorten zu entwickeln, die mit weniger Pflanzenschutzmittel auskommen und für den Klimawandel gewappnet sind. Das alles sind triftige Gründe dafür, warum das JKI den staatlichen Auftrag hat bis zur neuen Rebsorte zu züchten.

Das führt jedoch dazu, dass wir Weine, Cuveés, Seccos und Sekte aus unseren eigenen Neuzüchtungen zum Verkauf anbieten können. Sie finden bei uns neben den Rotweinsorten Regent, Reberger und Calandro auch Weißweine wie Felicia oder die jüngste Neuzüchtung Calardis blanc. Mutige können auch Weine aus Zuchtlinien testen, die noch keinen Sortenschutz haben und daher so kryptische Namen wie Gf.Ga-47-42 tragen. Diese Weine führen wir exklusiv. Da in unserer umfangreichen Genbanksammlung (www.deutsche-genbank-reben.julius-kuehn.de) und auf Versuchsflächen natürlich auch klassische Sorten wie Chardonnay und Riesling stehen, finden auch sie ihren Platz in der Weinpreisliste (siehe nachstehendes PDF).