Am 5. August weilte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Martina Englhardt-Kopf am Quedlinburger Hauptsitz des JKI. Sie informiert sich vor Ort über die Organisation, Zuständigkeiten und Forschungsbereiche des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen. Bei einem Rundgang wurden aktuelle Forschungsarbeiten vorgestellt, wobei besonders der Beitrag für eine zukunftsfähige Pflanzenproduktion herausgestellt wurde.
Inhalt: BMLEH-Staatssekretärin Engelhardt-Kopf besucht JKI in Quedlinburg
So geht es u.a. darum mittels Züchtungsforschung die Pflanzen krankheitsresistenter oder toleranter beispielsweise gegenüber Trockenstress zu machen. Die Forschenden stellten innovative Methoden vor zur Analyse von Insektenresistenz und -toleranz sowie digitale Verfahren zur Echtzeiterfassung der Wassernutzung unter Trockenstress bei Getreide. Zudem gab es Einblicke in die Erforschung pflanzengenetischer Ressourcen bei Spargel und Kümmel um diese züchterisch zu verbessern. Auch die Nutzung neuer Züchtungstechnologien zur Beschleunigung des Zuchtprozesses inklusive gezieltere Züchtung wurden thematisiert und das Prinzip hinter RNA-basierten Pflanzenschutzmethoden vorgestellt. Den Abschluss bildete die Präsentation moderner Ansätze für ein Echtzeit-Waldmonitoring und das Werkzeug des digitalen Waldzwillings, mit denen sich am Computer Zukunftsszenarien für das Ökosystem modellieren lassen.
Vor der Besichtigung des JKI hatte die aus Bayern stammende Englhardt-Kopf die Gelegenheit genutzt, um gemeinsam mit ihrer persönlichen Referentin bei einer Stadtführung durch Quedlinburg die denkmalgeschützte Altstadt zu besichtigen, die zum UNESCO-Welterbe gehört.
Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit, die Breite und Relevanz der JKI-Forschung vorzustellen und mit der Staatssekretärin über die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Agrarforschung ins Gespräch zu kommen.
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