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Inhalt: „International Symposium on Plasmid Biology“: Ein Treffpunkt der internationalen Plasmidforschung

JKI-Forscherin ist eine der zwei Tagungspräsidentinnen des ISPB2026, das vom 7.-11. September in Berlin stattfindet.

Nachstehend der Text der externen offiziellen Tagungsankündigung: „Ein Geheimnis der Anpassungsfähigkeit von Bakterien: Plasmide“. Alle weiteren Informationen sowie das Tagungsprogramm finden sich unter: https://plasmid-biology-2026.de/

Vom 7. bis 11. September 2026 wird Berlin zum Treffpunkt der internationalen Plasmidforschung. Beim „International Symposium on Plasmid Biology“ (ISPB) widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt den Plasmiden. Diese außerhalb der Chromosomen vorhandenen, so genannte extrachromosomale autonom replizierende DANN hilft Bakterien dabei, neue Eigenschaften zu erwerben und weiterzugeben. Mit einem vielfältigen wissenschaftlichen Programm zeigt der Kongress, wie Plasmide die Evolution von Mikroorganismen beeinflussen, welche Rolle sie in Medizin und Umwelt spielen und welches Potenzial sie für biotechnologische Anwendungen bieten.

Plasmide spielen eine wichtige Rolle bei der Anpassungsfähigkeit von Mikroorganismen und stehen zugleich im Zusammenhang mit einigen der größten Herausforderungen der modernen Medizin. So können sie beispielsweise zur Verbreitung von Antibiotikaresistenzen beitragen und damit die Behandlung bakterieller Infektionen erschweren.

An fünf Kongresstagen beleuchtet das ISPB Symposium aktuelle Entwicklungen der Plasmidforschung. Die Themen reichen von der Vielfalt, Adaptabilität und Verbreitung von Plasmiden über ihre Bedeutung für Mikroorganismen bis hin zu ihrem Einsatz in der Biotechnologie und ihrer Rolle bei antimikrobiellen Resistenzen. In 31 Fachvorträgen präsentieren nationale und internationale Expertinnen und Experten neueste Forschungsergebnisse und diskutieren zukünftige Entwicklungen des Fachgebiets.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen zur Rolle/Funktion und Verbreitung von Plasmiden. Diskutiert wird unter anderem, wie Bakterien genetische Informationen austauschen, welche neuen Forschungsmethoden zur Verfügung stehen und welche Bedeutung Plasmide für Mensch, Tier und Umwelt haben (One Health perspective).

Die Tagungspräsidentinnen des ISPB 2026 Symposiums sind Prof. Dr. Elisabeth Grohmann, Professorin für Mikrobiologie an der Berliner Hochschule für Technik, und Prof. Dr. Kornelia Smalla vom Julius-Kühn-Institut (Fachinstitut für Epidemiologie und Pathogendiagnostik) in Braunschweig. Auch in diesem Jahr werden bei der ISPB Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden Forschungen ausgezeichnet. Mit dem diesjährigen Preis wird gleichzeitig an den renommierten Plasmidbiologen Prof. Dr. Manolo Espinosa erinnert, dessen lebenslange Forschung das Verständnis der Plasmidmobilität maßgeblich vorangebracht hat.

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