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Afrikanische Stipendiaten informieren sich am JKI in Darmstadt über biologischen Pflanzenschutz

Stipendiaten des Trainingskurses „Food Chains in Agriculture“ besuchten das JKI-Institut für Biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt (© Simon Feiertag/JKI)

Besuch aus Afrika in Darmstadt: 27 Stipendiaten aus elf afrikanischen Ländern haben sich am 19. Juni am Institut für Biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt über alternative Methoden des Pflanzenschutzes informiert. Mit großem Interesse folgten die Gäste den Präsentationen und Führungen zu den vielfältigen Forschungsthemen zum biologischen Pflanzenschutz.

Von besonderem Interesse waren dabei die zahlreichen Projekte des Instituts, die einen direkten Bezug zu Afrika haben. Hierzu zählen z. B. die Forschungsarbeiten zur Anwendung insektenpathogener Viren, Pilze und Bakterien gegen den Herbst-Heerwurm, Spodoptera frugiperda, gegen die Tomatenminiermotte, Tuta absoluta, oder gegen Schaderreger bei Citrus-Bäumen. Die Anwendung von Pflanzenextrakten gegen Mehltaupilze und andere Pflanzenkrankheiten sowie Produktion und Formulierung insektenpathogener Pilze zum Schutz vor UV-Strahlung und hohen Temperaturen bei Applikation gegen Schadorganismen waren weitere Stationen, von denen die Gäste begeistert waren.

Der Besuch war Teil eines Trainingskurses zum Thema „Food Chains in Agriculture“. Der Trainingskurs wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dort von den „Green Innovation Centres for Agriculture and Food Sector“ ausgerichtet und von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf koordiniert.