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Aktuell

DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2089 gestartet – Prof. K. Smalla (JKI) dabei

Maispflanzen und ausgewaschene Maiswurzel

25 Teilprojekte wurden in der ersten Phase des Schwerpunktprogramms bewilligt. Beteiligt sind 13 Universitäten, 2 Helmholtz-Zentren, 1 Leibniz-Institut sowie die Bundesforschungsinstitute Julius Kühn-Institut (JKI) und Thünen.

Ziel des Schwerpunktprogramms ist es, zeitlich-räumliche Muster im Wurzelraum der Pflanzen zu identifizieren, um die hier zugrundeliegenden Mechanismen verstehen zu können. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, dass die Rhizosphäre ein stark selbstregulierendes, extrem komplexes System darstellt. Eine derartige selbst-organisierende Struktur entwickelt sich/ist die Folge einer Kaskade von Rückkopplungen zwischen Wurzeln, dem Mikrobiom und dem Boden. Ziel ist, in der Erforschung der „Black Box Interaktionen Boden – Pflanze“ gemeinsam ein großes Stück weiterzukommen, denn die in der Rhizosphäre entstehenden Muster können nicht durch die Untersuchung einzelner Komponenten enthüllt werden.

In dem Projekt wird die Arbeitsgruppe um Frau Prof. Kornelia Smalla vom JKI die räumlich-zeitlichen Kolonisationsmuster des Rhizosphärenmikrobioms von zwei Mais-Genotypen in Abhängigkeit von der Bodentextur und von inokulierten pflanzenwachstumsfördernden Bakterienstämmen (Bacillus amyloliquefaciens FZB42 gfp, Pseudomonas sp. RU47 rfp) untersuchen. Die Arbeiten werden durch die Zusammenarbeit in den Zentralexperimenten (Säulenexperimente in der Klimakammer, Feldexperimente) eng vernetzt mit anderen am SPP 2089 beteiligten Gruppen, deren Forschungsaspekte Wurzelexsudate, die Wurzelarchitektur, Bodenporosität, Wasserverfügbarkeit oder Bodenaggregate betreffen.

Weitere Informationen (in englisch): www.ufz.de/spp-rhizosphere/