Springe direkt zu:
Service Navigation

Aktuell

JKI auf Grüner Woche Berlin

Autonomer Roboter erntet Getreide. Foto: Dominik Martin/stocksnap.io

Julius Kühn-Institut präsentiert sich auch 2017 wieder in der Halle 23a des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL). Dieses Jahr geht es um Forschung zu „Invasiven Schaderregern“ und „Spot Farming mit autonomen Landmaschinen“

Zu beiden Hauptthemen wird es Bühnentalks in der Halle geben. Die Gefahren und Abwehr der Invasiven Arten werden am Di 24.1.17 um 14.15 Uhr und am Fr 27.1.um 17.15 Uhr thematisiert. Die Kooperationspartner von JKI und Thünen-Institut werden am Mi 25.1.17 um 15 Uhr und am Sa 27.1. um 12.30 Uhr ihren autonomen Säroboter vorstellen und beschreiben wie mit Hilfe solcher kleinen Maschinen zukünftig Ackerschläge kleinteiliger bebaut werden sollen und welche Vorteile ein solches Spot Farming für die Pflanzen selbst und die Umwelt hat.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit aus Kleinmachnow und Braunschweig stellen an drei Ständen verschiedene Schaderreger vor, bei denen das Risiko besteht, dass sie in Deutschland und Europa großen Schaden anrichten, wenn man Ihnen nicht Einhalt gebietet. Unter den unerwünschten Einwanderern sind Insekten, Pilze, Fadenwürmer und auch einige Pflanzen, die in einem entsprechenden Beet vorgestellt werden. Den Besuchern der Grünen Woche wird plastisch vor Augen geführt, wie gefährlich manche fremden Arten sind, auf welchen Wegen die Verschleppung passiert und was dagegen unternommen werden muss. Mehr dazu findet sich auf den Themenseiten des JKI unter http://www.julius-kuehn.de/pflanzengesundheit-und-weltweiter-handel/.

„Mit autonomen Landmaschinen zu neuen Pflanzenbausystemen“ ist ein vielversprechendes Kooperationsprojekt an dem das Julius Kühn-Institut, das Thünen-Institut und die Technische Universität Braunschweig derzeit gemeinsam forschen. Am JKI ist die Arbeit beim Institut für Anwendungstechnik in Braunschweig angesiedelt. Das Projekt wurde vom Ministerium zur Präsentation auf der Grünen Woche ausgewählt, weil es die heutige Art der Landbewirtschaftung, bei der großflächige Monokulturen mit großen Maschinen bearbeitet werden, hinterfragt und neue Szenarien entwickelt, bei denen kleinere autonome Säe- Dünge- oder Pflanzenschutzmaschinen zum Einsatz kommen. Zudem soll den Besonderheiten der Feldfläche Rechnung getragen werden (feuchte Senken, Kuppen), etwa indem Flächen auch mal naturbelassen bleiben und somit als Refugien dienen und die Agrobiodiversität bereichern.