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JKI langjährig in der Deutschen Genbank Zierpflanzen aktiv – Urkunden überreicht

Dr. Sylvia Plaschil (JKI) erhält vom Präsidenten des Bundessortenamts, Udo von Kröcher, Partnerschaftsurkunde der Deutschen Genbank Zierpflanzen (© Maryse Huve/Bundessortenamt)

Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist seit 2014 Mitglied des Fachbeirats der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ). Des Weiteren ist das JKI unterstützender Partner der Genbank für samenvermehrte Zierpflanzen sowie des Teilnetzwerks (TNW) Pelargonium der Genbank für vegetativ vermehrte Zierpflanzen. Am 27.11.2018 fand im Bundessortenamt (BSA) in Hannover die 5. Sitzung des Fachbeirats statt. Dort überreichten der Präsident des BSA, Udo von Kröcher, Frau Dr. Sylvia Plaschil vom JKI die Urkunden für die oben genannten Partnerschaften.

Frau Plaschil stellte die Pelargonien-Sammlung und die Forschung des JKI einschließlich der bisherigen Aktivitäten als unterstützender Partner in diesem Teilnetzwerk vor. Die Pelargonien-Kollektion des JKI umfasst rund 100 Akzessionen von 60 Arten aus 13 Sektionen. Pro Pelargonienart sind 1 - 6 Akzessionen vorhanden, die als Klon erhalten werden. Darüber hinaus enthält die Sammlung weitere Akzessionen von Sorten und unikale Primärhybriden aus wissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Schwerpunkt der Sammlung am JKI sind die gärtnerisch genutzten Sektionen Ciconium (15 Arten mit 32 Akzessionen) und Pelargonium (14 Arten mit 23 Akzessionen). Für die Pelargonium-Datenbank der DGZ wurden zunächst 105 Akzessionen mit ihren Primärdaten erfasst. Detailangaben und Fotos sollen schrittweise folgen. Ein Sichtungsanbau von 26 Akzessionen zur Merkmalserfassung ist für 2019 im BSA in Dachwig geplant. Das JKI unterstützt die Gewinnung weiterer TNW-Partner und den Materialaustausch untereinander.

Die Forschung und Methodenentwicklung am JKI umfasst u. a. die Nutzung der genetischen Vielfalt zur Schaffung neuer Variabilität im Zuchtmaterial durch Arthybridisierung und Mutationsauslösung, molekulare Verwandtschaftsanalysen, In-vitro-Kultur-Methoden, Ploidiebestimmungen und Fertilitätsuntersuchungen.

Das Bundessortenamt koordiniert die Deutsche Genbank Zierpflanzen (DGZ), die im Jahr 2009 gegründet wurde. Sie besteht mittlerweile aus 177 Partnern in den vier Genbanken Rose, Rhododendron, samenvermehrte Zierpflanzen, vegetativ vermehrte Zierpflanzen sowie dem Netzwerk Pflanzensammlungen. 

Deutsche Genbank Zierpflanzen (DGZ)

https://www.bundessortenamt.de/internet30/index.php?id=224