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PI Nr. 19: Julius Kühn-Institut(JKI) und Brasiliens EMBRAPA unterzeichnen „Gemeinsame Absichtserklärung“, um länderübergreifende Forschungsallianz im Sektor Bioökonomie zu schmieden.

v. l. Rita Milagres, Generalsekretärin für Wissenschaft und Strategie bei EMPRAPA, und JKI-Präsident Prof. Dr. Frank Ordon mit der unterzeichneten „Gemeinsamen Absichtserklärung“ © Florian Bittner/JKI
v. l. Rita Milagres, Generalsekretärin für Wissenschaft und Strategie bei EMPRAPA, und JKI-Präsident Prof. Dr. Frank Ordon mit der unterzeichneten „Gemeinsamen Absichtserklärung“ © Florian Bittner/JKI
v.l. S.E. der Botschafter Deutschlands in Brasilien Georg Witschel, Prof. Dr. Frank Ordon, Präsident des JKI und Rita Milagres, Generalsekretärin für Internationale Angelegenheiten des Embrapa

Auf der GreenRio-Messe beschlossen das deutsche Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzenund sein Counterpart in Brasilien, dasEMBRAPA,künftig bei Forschungsfragen im BereichBioökonomiezu kooperieren.

Am 24. Mai, am Rande der Bioökonomie-Messe „GreenRio“, unterzeichneten die zwei Agrarforschungseinrichtungen aus Brasilien und Deutschland – EMBRAPA und JKI - eine Absichtserklärung zur engeren Zusammenarbeit in Forschungsfragen. Beide Bundeseinrichtungen sind dem jeweiligen Agrarministerium zugeordnet, dem BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) auf deutscher Seite und dem MAPA („Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento) in Brasilien. Für die EMBRAPA (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária) unterzeichnete deren Generalsekretärin für Wissenschaft und Strategie, Rita Milagres, und für die deutsche Seite der Präsident des Julius Kühn-Instituts, Prof. Dr. Frank Ordon, die gemeinsame Absichtserklärung.

„Die Unterzeichnung der Absichtserklärung auf der GreenRio ist ein weiterer Schritt, um eine länderübergreifende Forschungsallianz zu schmieden“, betonte JKI-Präsident Ordon nach seiner Rückkehr. „Die Funktion EMBRAPAs entspricht genau unserer als forschen der Bundesbehörde, deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir uns austauschen, versuchen gemeinsame Ziele zu definieren und Kooperationen anzustoßen“, erklärte Ordon weiter. Gerade jetzt, wo das Potenzial der Bioökonomie mit allen Facetten hoch auf der politischen Agenda stehe, wolle man voneinander lernen und profitieren.

Die Arbeiten beider Institutionen zielen auf eine nachhaltige Produktion von Kulturpflanzen ab, wie sie etwa durch die Anpassung von Pflanzen und Anbausystemen an den Klimawandel sowie die Entwicklung neuer umweltfreundlicher Pflanzenschutzstrategien erreicht werden kann. Ähnliche Expertisen in der Pflanzengenetik, der Pflanzenproduktion, zum alternativen Pflanzenschutz sowie zu Bodengesundheit, Präzisionslandwirtschaft, Automatisierung und Biotechnologie bieten reichlich Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungsprojekte. Beide Seiten werden bis Ende Juni 2019 eine Liste möglicher Themen der Kooperationen erarbeiten.