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Startschuss für MureViu-Projekt zu multiresistenten Rebunterlage

Dr. Reinhard Töpfer vom JKI (l.) erhält von PSt Bleser (BMEL) den Förderbescheid.

Die Rebenzüchter der Hochschule Geisenheim und des JKI wollen gemeinsam mit Praxispartnern innovative, multiresistente Unterlagen für den Weinbau in den nördlichen Anbauregionen entwickeln. Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser übergab den Partnern heute (12.7.2017) in Geisenheim offiziell die Förderbescheide aus seinem Hause. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert im Rahmen seines Innovationsprogramms das Projekt MureViU über die BLE mit insgesamt rund 918.000 Euro.

Ein Ziel des Projektes ist es, mit Hinblick auf den Klimawandel Unterlagen zu identifizieren, die durch tiefreichende Wurzeln Wasser aus tiefen Bodenhorizonten aufnehmen können, also eine höhere Trockentoleranz aufweisen. Eine Resistenz gegenüber Rebläusen und der Virusübertragung durch Nematoden sind ebenfalls essenziell für Unterlagen.

Neben der HS Geisenheim und dem Fachinstitut für Rebenzüchtung des JKI vom Geilweilerhof sind an diesem interdisziplinären Projekt das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Neustadt, die Universität Bielefeld, die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e.V. sowie verschiedene Rebschulen mit Versuchsflächen als künftige Nutzer der multiresistenten Unterlagen beteiligt.

PSt Bleser übergab noch einen weiteren Förderbescheid. Die Presseinformation der Hochschule zum Anlass findet sich hier: http://blog.hs-geisenheim.de/index.php/2017/07/pst-peter-bleser-uebergibt-an-der-hochschule-geisenheim-zwei-foerderbescheide/