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Aktuell

Virtueller Markttag und Jahrestreffen MonViA: 2022 geht es in die Umsetzung

04.11. Virtueller MonViA-Markttag:

Der Donnerstag ist in vielen deutschen Städten ein klassischer Markttag, ein Tag der Vielfalt heimischer Produkte. „Vielfalt“ ist auch das Stichwort des Verbundprojektes MonViA („Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften") und so präsentierten die beteiligten Einrichtungen am 04.11. im digitalen Markt-Format die ersten Ergebnisse ihrer Untersuchungen der interessierten Öffentlichkeit.

An 21 digitalen Marktständen stellten MonViA-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Produkte bzw. ersten Ergebnisse der Monitoringkonzepte vor. Zehn dieser Stände wurden fachlich vom Julius-Kühn Institut (JKI) präsentiert, ein Stand zum Thema Landnutzung mittels Fernerkundung in Kooperation mit dem Thünen-Institut betreut.

Die Themen der Marktstände reichten dabei vom Monitoring der Lebensraumvielfalt, der Insekten und weiterer Organismengruppen über die systematische Erfassung des Bodenmikrobioms und Kooperationsprojekten mit weiteren Monitoringakteuren und -akteurinnen, wie dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) oder dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UfZ), bis hin zu Machbarkeitsstudien und Methodenentwicklung.

Über 100 externe Besucherinnen und Besucher aus Landesanstalten/-ämtern für Umwelt und/oder Landwirtschaft, der freien Wirtschaft, Fachverbänden, Forschungseinrichtungen und weiteren Institutionen schlenderten über den virtuellen MonViA-Marktplatz, diskutierten mit den Standbetreibern und zeigten sich zufrieden mit dem Marktbummel.

Eröffnet wurde der digitale Markttag dabei von Prof. Dr. F. Ordon, der als JKI-Präsident sein Institut als technischen Gastgeber repräsentierte, Herrn Dr. T. Meier (Regierungsdirektor Referat 522 BMEL), Herrn Prof. Dr. J. Dauber (Institutsleiter für Biodiversität des Thünen-Instituts) und Frau Dr. P. Dieker (Wissenschaftliche Projektkoordinatorin, Thünen-Institut).

Markt verpasst?

Einen Überblick des Marktangebots und der vorgestellten Monitoring-Module finden Sie auch nachträglich noch im Marktanzeiger.

05.11.: MonViA-Jahrestreffen: Monitoring wird ab 2022 testweise umgesetzt

MonViA das Verbundvorhaben zum Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften, geht in die Umsetzungsphase. Während des jährlichen Projekttreffens am 4. und 5. November gaben die beteiligten Institute den Startschuss für die zweite Testphase. Dafür wird Unterstützung gesucht!

Mehr als 80 Wissenschaftlerinnnen und Wissenschaftler des Thünen und des Julius Kühn-Instituts sowie Mitwirkende der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung erarbeiten in einer fünfjährigen Pilotphase (2019-2023) das Konzept für ein umfangreiches Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Am Jahresende 2021 wird die zweijährige Pilotphase I (2019-2021) beendet. Anlass für die beteiligten Forschenden, während des Projekttreffens Anfang November darüber zu beraten, wie sich die bereits entwickelten Monitoringkonzepte, Machbarkeitsstudien und Methodenentwicklungen ergänzen und zu einem großen Agrarlandschafts-Monitoring miteinander verknüpfen lassen. Mit dem Jahrestreffen startete auch die modulübergreifende Planung der Pilotphase II (2022/23): In Workshops erarbeiteten die Forschenden gemeinsam, wie die vielfältigen Monitoringkonzepte testweise in den Jahren 2022 und 23 in Deutschland umgesetzt werden können. Für die geplanten Aktivitäten werden interessierte Akteurinnen und Akteure in den ländlichen Räumen gesucht!

Ab 2022 können Sie über die Website des Verbundprojektes (www.agrarmonitoring-monvia.de) die entwickelten Monitoringkonzepte einsehen und wo Sie in Deutschland an Citizen Science-basierten Monitoringaktivitäten teilnehmen können. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam Daten zur biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften zu erheben, auszuwerten und über die Ergebnisse zu diskutieren.

Hintergrund:

Im März 2019 startete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Verbundvorhaben „Bundesweites Monitoring der Biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften" (kurz: „MonViA"). Thünen-Institut, Julius Kühn-Institut und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) entwickeln gemeinsam eine Grundlage für eine wissenschaftlich belastbare Datenbasis zur Biodiversität in Agrarlandschaften. So soll ebenfalls eine Datengrundlage für Ursache-Wirkungsanalysen geschaffen werden, die zum Beispiel Rückschlüsse auf die Wirkung von agrarumweltpolitischen Maßnahmen auf die biologische Vielfalt zulässt. Die Ergebnisse dienen neben der wissensbasierten