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Manche mögen’s heiß – Leptopilina japonica aber nicht

 

In dieser Studie wurde anhand von dynamischer Temperatur- und Feuchtigkeitssimulation untersucht, ob sich die Schlupfwespe Leptopilina japonica besser unter frühsommerlichen oder spätsommerlichen Bedingungen entwickelt. Die Schlupfwespe ist ein wichtiger Gegenspieler der Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) – die Zeitpunkte „Frühsommer“ und „Spätsommer“ sind wichtig für den biologischen Pflanzenschutz, da sie den Beginn, bzw. den Höhepunkt der Populationsentwicklung der Kirschessigfliege darstellen. Entsprechend wichtig ist es, die Leistungsfähigkeit von Gegenspielern zu diesen Zeitpunkten einschätzen zu können.

Es zeichnete sich ein differenziertes Bild ab: Die Entwicklungsgeschwindigkeit der Nachkommen war unter den warmen frühsommerlichen Bedingungen deutlich schneller, allerdings auf Kosten von einer kurzen Lebensdauer und einer relativ niedrigen Reproduktionsrate. Im Gegensatz dazu waren der Paarungserfolg und die Anzahl der Nachkommen bei den kühleren Temperaturen im Spätsommer deutlich besser, während die Entwicklungsgeschwindigkeit verlangsamt war. Die Ergebnisse wurden mit Standard-Laborbedingungen verglichen. Im Vergleich zu „Spätsommer“ unterschieden sich die Einzelergebnisse teils erheblich. Unsere Ergebnisse helfen nun, die Populationsentwicklung der Schlupfwespe im Freiland besser zu verstehen

Die nun veröffentliche Publikation basiert auf Ergebnissen der Masterarbeit von Juliet Aranibar Luna, welche am JKI – Institut für Biologischen Pflanzenschutz verfasst wurde.

Martin, J., Aranibar Luna, J. D., Herz, A. (2026) Performance of Leptopilina japonica Novković and Kimura (Hymenoptera: Figitidae) Under Fluctuating Temperature and Humidity. Entomologia Experimentalis et Applicata, Special issue: 8th International Entomophagous Insects Conference

DOI: https://doi.org/10.1111/eea.70115

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