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Internationaler Austausch zu Waldforschung und Stakeholder-Beteiligung in Patagonien

Teilnahme an der IUFRO Division 8 Konferenz in Coyhaique, Chile (24.–27. März 2026)

Ende März kamen in Coyhaique in der chilenischen Patagonia-Region Waldforschende aus aller Welt zur Konferenz der Division 8 der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) zusammen. Unter dem Motto „Forests as Hubs of Biodiversity and Ecosystem Services in the Anthropocene" bot die Konferenz ein Forum für den fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen und Strategien im Umgang mit Waldökosystemen.

Ein besonderer Schwerpunkt der eigenen Teilnahme lag auf den Themen Multifunktionalität von Wäldern und Stakeholder-Engagement – also der Frage, wie unterschiedliche Akteure in die Gestaltung zukunftsfähiger Waldlandschaften einbezogen werden können. Der Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten, war dabei besonders wertvoll: In zahlreichen Gesprächen und Sessions wurden Erfahrungen aus verschiedenen Ländern und Kontexten geteilt, methodische Zugänge diskutiert und gemeinsame Herausforderungen benannt.

Im Rahmen des Projekts Eco2adapt wurde die Session „Conflicts, Debates, Visions and Solutions: Facilitating Transdisciplinary Stakeholder Engagement in Co-Creation for Improving Forest Adaptability" organisiert. Forschende aus verschiedenen Ländern präsentierten hier ihre Arbeiten zur transdisziplinären Zusammenarbeit mit Praxisakteuren und diskutierten, wie partizipative Formate dazu beitragen können, die Anpassungsfähigkeit von Wäldern zu stärken.

Darüber hinaus wurde in einer weiteren Session ein eigener Vortrag aus dem SURVEY-Projekt gehalten. Unter dem Titel „Connecting Scales: Comparing Regional and National Stakeholder Engagement for Climate-Resilient Forest Futures in Germany" wurde vorgestellt, wie Stakeholder auf regionaler und nationaler Ebene Herausforderungen, Prioritäten und Zukunftsvisionen für klimaresiliente Wälder formulieren. Grundlage der Analyse sind zwei partizipative Workshops – ein nationaler Online-Dialog und ein regionaler Workshop im Kontext des Living Lab Harz –, die vergleichend ausgewertet wurden.

Die Konferenz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der internationale Austausch für die eigene Forschungsarbeit ist. Die entstandenen Kontakte und Impulse werden in die laufenden Projekte einfließen und die weitere Arbeit an der Schnittstelle von Waldforschung, Governance und gesellschaftlicher Beteiligung bereichern.

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