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Mit Wissenschaft auf Wanderschaft

JKI-Waldschutzinstitut lädt zum Internationalen Tag des Waldes zur Premiere der „Wissenschaftlichen Wanderung“ rund um Stecklenberg im Ostharz.

Trotz ungemütlichen Wetters folgten zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Mitarbeitende des JKI, der Einladung des Waldschutzinstituts am 21. März 2026 an einer geführten Wanderung durch den Ostharz teilzunehmen. Auf der rund 8,5 Kilometer langen Strecke des „Julius-Kühn-Wegs“ rund um Stecklenberg wurde Forschung direkt im Gelände erlebbar.

Forschung im Dialog vor Ort

Im Zentrum der Exkursion standen die unübersehbaren Veränderungen in den Harzwäldern als Folge des Klimawandels. An verschiedenen Stationen erläuterte der Leiter des JKI-Instituts für Waldschutz Prof. Dr. Henrik Hartmann die komplexen Wechselwirkungen zwischen Witterungsextremen wie Trockenheit, Schadinsektenbefall und der Widerstandsfähigkeit verschiedener Baumarten. Die Teilnehmenden erfuhren aus erster Hand, wie die aktuelle Forschung des JKI mit modernsten Methoden dabei hilft, die Dynamik von Schädlingen besser zu verstehen und den notwendigen Waldumbau aktiv mitzugestalten.

Ein Highlight für Wanderfans

Ein besonderer Höhepunkt des Themen-Rundwanderwegs war die neue, fest integrierte Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel. Die positive Resonanz und der intensive Austausch mit dem JKI-Experten während der Wanderung machten deutlich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Wissenschaft und Bevölkerung ist, um ein besseres Verständnis für die komplexen Vorgänge im Ökosystem Wald zu erreichen und für die nötigen Umbaumaßnahmen zu werben.

„Der Wald ist ein dynamisches, lebendiges System. Und so ein System muss sich verändern, um überleben zu können. Wenn wir nicht den Anspruch an den Wald erheben, dass er so bleiben muss, wie wir ihn kennen, dann sollte das alles kein Problem sein,“ resümierte Henrik Hartmann.

Selber wandern? Wer den Weg und die Julius-Kühn-Stempelstelle im Harz selbst erkunden möchte, findet hier alle Informationen:

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