Züchtungsmethodisch optimierte Kombination von Gemengepartnern der Andenlupine und Mais sowie der Weißen Lupine und Hafer mit dem Ziel der Biomasseproduktion unter Nutzung ökosystemarer Leistungen der Lupine

Projektkoordinator/in
Dr. Steffen Roux

Projektbearbeiter
Steffen Roux, Peter Wehling, Frank Höppner

Kooperationspartner
Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde

Laufzeit
2019-03-01 bis 2022-02-28

Gesamtziel des Projektes:
Durch die Integration von Lupinen mit hohem Biomassepotenzial in neue Anbausysteme soll in dem geplanten Vorhaben die Erschließung von Ökosystemleistungen der Leguminosen für den Energiepflanzenanbau ermöglicht werden. Das System des Gemengeanbaus von Mais mit Andenlupinen (Lupinus mutabilis) soll hierbei durch die an die Zuchtmethodik der Hybridzüchtung angelehnte, optimierte Zusammenführung von Partnern, die auf ihre Eignung zur Kombination mit der jeweiligen komplementären Partnerspecies getestet wurden, zu einer nachhaltigeren Biomasseproduktion und zu einer Erhöhung der Kulturartenvielfalt in diesem Bereich führen. Exemplarisch soll dieses System außerdem für die Kombination Hafer (Avena ssp.) mit Weißer Lupine (Lupinus albus L.) geprüft werden. Zusätzlich werden in separaten Versuchen beider Artkombinationen ausgewählte Fragen der Anbauoptimierung (Saatzeit, Reihenweite usw.) untersucht und Qualitätsmerkmale wie die Biogas- und Methanausbeute sowie die Silierfähigkeit an Biomasse ausgewählter Gemenge ermittelt und beurteilt. Durch die Durchführung eines Demonstrationsanbaus unter Praxisbedingungen im letzten Projektjahr soll die Umsetzbarkeit der erzielten Ergebnisse überprüft werden. Das Vorhaben kann zu neuen, vielseitigeren Fruchtfolgen, höherer Vielfalt in der Agrarlandschaft und einer an öffentlicher Akzeptanz gewinnenden Energieproduktion beitragen.