Strategien zur Aflatoxinreduktion bei Mais auf Basis sekundärer Inhaltsstoffe lokaler Begleitpflanzen

Project coordinator
Dr. Torsten Meiners

Project preparer
Torsten Meiners, Christoph Böttcher, Wolfgang Büchs

Cooperation partner
Max Rubner-Institut - MRI
Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde

Term
2018-09-01 to 2021-12-31

Overall objective of the project:
Mais wird häufig von der afrikanischen Bevölkerung konsumiert. Leider ist er stark mit Pilz-Aflatoxinen belastet. In Kenia ist die Entwicklung schneller, effektiver und nachhaltiger Methoden zur Überwachung, Analyse und Reduzierung von Pilzbefall und Aflatoxinkontamination auf dem Feld und in der Lagerung erforderlich. Manchmal kann die Lösung für ein natürlich auftretendes Problem in der Natur selbst gefunden werden. Extrakte aus vielen Pflanzen haben vielversprechende antimykotische Aktivitäten gezeigt, und Landwirte haben leichten Zugang zu lokal angebauten Begleitpflanzen und ihren antimykotischen Extrakten, um daraus eine kostengünstige Alternative zur Aflatoxinreduktion zu entwickeln. Sekundäre Inhaltsstoffe von lokal angebauten Pflanzenarten werden auf ihre pilzhemmende Wirkung auf den Anbau und die Lagerung von Mais sowie auf insektenabweisende Wirkung auf die mit Mais assoziierten Insekten untersucht. Im Labor werden zunächst Versuche zur Ermittlung der geringsten Hemmkonzentration der jeweiligen Substanz/Methode durchgeführt und anschließend von Partnern in Kenia bewertet und in Pilotfeldversuche integriert. Zur Beurteilung der Wirksamkeit dieser Methoden in situ wird parallel die Aflatoxinreduktion bestimmt. Düfte aus gelagertem Mais werden beprobt und analysiert, um den Grad des Befalls mit Hilfe der Menge an flüchtigen Pilzverbindungen als Proxi zu ermitteln.