Gesunde Reben (Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer

Project coordinator
Dr. Ludger Hausmann

Cooperation partner
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR-Rheinpfalz
Staatliches Weinbauinstitut
Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchsheim
DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Bad Kreuznach
ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e. V.
Hochschule Geisenheim University
Universität Erlangen
Trifolio-M
GEOsens GmbH
UV-Technik Meyer GmbH
Bioland e.V.
Demeter e.V.
Naturland
PIWI International e.V:
Weingut Rummel
Weingut Galler
Weingut Kronenhof
Weingut Zähringer
Zehnthof Luckert
Bauern- & Winzerverband E.V.
Anbauverband der Prädikatsweingüter e.V.
Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau

Term
2019-06-17 to 2022-05-31

Overall objective of the project:
Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, stellt eine der großen Herausforderungen bei der Keltertraubenproduktion dar. Dies gilt insbesondere für den ökologischen Weinbau. Vor dem Hintergrund eines drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und aufgrund massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Als Gesamtziel des Verbundprojektes sollen demzufolge vorhandene Strategien optimiert, kombiniert und neue Ansätze entwickelt werden, um mittelfristig den Kupfereinsatz zu reduzieren, langfristig aber vollständig auf kupferhaltige Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Damit soll eine Grundlage zur Sicherung und Weiterentwicklung des ökologischen Weinbaus in Deutschland geschaffen werden. Insbesondere soll die Züchtung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI) weiter vorangetrieben werden, indem genetische Ressourcen hinsichtlich neuer Resistenzen gegen den Falschen Mehltau untersucht, in Kreuzungspopulationen identifiziert und in aktuelle Zuchtstämme eingekreuzt werden. Ziel ist es letztlich, verschiedene neue Resistenzmechanismen zu kombinieren, um eine robuste und langanhaltende Feldresistenz zu erhalten und die genetische Vielfalt zu erweitern.