Standortspezifische Risikobewertung von Verfahren mechanischer und chemischer Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen als Baustein eines nachhaltigen Pflanzenschutzes

Project coordinator
Dr. Jörn Strassemeyer

Project preparer
Jörn Strassemeyer

Cooperation partner
Institut für Zuckerrübenforschung, Göttingen
Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland

Term
2019-04-01 to 2022-03-31

Overall objective of the project:
Pflanzenschutz im integrierten Ackerbau kann der Hackgeräteeinsatz zwischen den Reihen in Verbindung mit einer Bandapplikation in der Reihe eine nachhaltige Alternative darstellen, da der Herbizideinsatz um bis zu 60 % gegenüber einer Ganzflächenapplikation vermindert werden kann. Somit trägt diese Technik im Sinne des "Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" (NAP) zur Reduktion auf das notwendige Maß und zur Verminderung der Risiken der Pflanzenschutzmittelanwendung bis 2023 um 30 % gegenüber 1996-2005 bei. Gesamtziel des Projektes ist es, die aufgezeigten Wissenslücken zu schließen und, darauf aufbauend, eine Systemanalyse von Verfahrensalternativen mechanischer und chemi-scher Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen am Beispiel der Zuckerrübe zu erstellen. Für diese Kultur sollen die Wirkungen des maschinellen Hackens 1. zwischen der Rübenreihe in Verbindung mit einer Herbizid-Bandapplikation, 2. zwischen und innerhalb der Rübenreihe (Längs- und Querhacke ohne Herbizidapplikation) im Vergleich 3. zur praxisüblichen ganz-flächigen chemischen Unkrautbekämpfung auf Unkrautreduktion, Risiko der Herbizidapplikation, Biodiversität und Bodenerosion sowie das Pflanzenwachstum quantifiziert und bewertet werden.