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Forschen, bewerten und beraten

Forschen, bewerten und beraten

Unsere Aufgaben im Bereich der Kulturpflanzen

Forschen – Bewerten – Beraten: Dieser „Dreiklang“ in Bezug zu unseren Arbeiten an Kulturpflanzen bildet ein Alleinstellungsmerkmal des JKI in Deutschland. Alle drei Bereiche sind gesetzlich verankert. Die primäre Aufgabe ist, die Bundesregierung rasch, zielgerichtet und kompetent zu beraten. Dies setzt umfangreiche Forschungsarbeiten (auch Vorlaufforschung) voraus, um die zu vielen Fragestellungen notwendige Expertise vorzuhalten. Des Weiteren sind eine Reihe von Aufgaben in Gesetzen und Verordnungen festgelegt (z. B. Pflanzenschutzgesetz). Wir nehmen hier gesetzlich unmittelbar zugewiesene Bewertungsaufgaben wahr. Hierzu gehören zum Beispiel die Bewertung von Risiken durch Pflanzenschutzmittel oder die Prüfung der Widerstandsfähigkeit neuer Kulturpflanzensorten gegen bestimmte Krankheiten.

In unserem Fokus steht die gesunde Kulturpflanze, und zwar im Ackerbau und Grünland, Obst- und Weinbau, Gemüse- und Zierpflanzenbau, Urbanem Grün und Forst. Das JKI bearbeitet hier wesentliche Aspekte von der Aussaat bis zur Ernte in den Kompetenzbereichen Bodenkunde und Pflanzenbau, Pflanzengenetik und Pflanzenzüchtung sowie Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit. Auch der Schutz nach der Ernte (Vorratsschutz) sowie die Züchtung neuer widerstandsfähiger Obst- und Rebsorten gehören dazu.

Die mehr als 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Hauses sind aufgrund eigener Forschung und der Mitwirkung in zahlreichen Forschungsverbünden in der Lage, die Politik zu beraten und die vielfältigen, gesetzlich begründeten Prüfungs- und Bewertungsaufgaben stets auf aktuellem und gesichertem Stand von Wissenschaft und Technik zu erbringen.

Sie pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und zahlreichen anderen Institutionen und beteiligen sich an Forschungsprojekten der EU und des Bundes. Die Höhe der im nationalen und internationalen Wettbewerb eingeworbenen zusätzlichen Mittel für Projekte (Drittmittel) konnte in den letzten Jahren stetig erhöht werden und zeugt von der wissenschaftlichen Schlagkraft des JKI als Forschungseinrichtung.