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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Dr. Ute Katharina Vogler

Adresse
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Sekretariat
Kerstin Hansmann / Margot Knur
Tel: 0531 299-4401/-4402
Fax: 0531 299-3009
gf@  julius-kuehn.  de

Adresse
- Außenstelle Münster -
Toppheideweg 88
48161 Münster

Sekretariat
Elvira Politz
elvira.politz@  julius-kuehn.  de
Tel: 0251 87106-10
Fax: 0251 87106-33 

Adresse
- Außenstelle Kleinmachnow -
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow

Zentrale
Tel: 033203 48-0
Fax: 033203 48-425

Veröffentlichung
Institutsflyer
Broschüre

Rodentizidresistenz

Wanderratte

Für das Management von Nagetieren, die im Bereich des Menschen vorkommen (kommensale Nager), werden meist Antikoagulanzien (Blutgerinnungshemmer) eingesetzt. In Deutschland sind das Wirkstoffe aus der ersten Generation (Warfarin, Coumatetralyl, Chlorphacinon) und neuere der zweiten Generation (Bromadiolon, Difenacoum, Flocoumafen, Difethialon, Brodifacoum). Seit den 1960er Jahren ist bekannt, dass Nager gegenüber Antikoagulanzien Resistenzen entwickeln können. Die Resistenz beruht hauptsächlich auf Varianten des Gens Vitamin-K1-Epoxid-Reduktase Complex 1 (VKORC1), die zum Austausch von Aminosäuren des Enzyms VKOR führen. Diese genetisch bedingte Resistenz kann den Bekämpfungserfolg und den Schutz des Vorrats, der Hygiene und der Tiergesundheit beeinträchtigen.

Weitere Informationen Fachausschuss Rodentizidresistenz (FARR)

Aktuelle Themen Management von resistenten Wanderratten (ResRaMa, 2018-2021)

Ratten und Hausmäuse – Sachgerechte Nagetierbekämpfung

Ratten und Mäuse zählen sicherlich nicht zu den beliebten, aber nach wie vor zu den wichtigsten Vorratsschädlingen. Die 2018 in der 4. Auflage erschienene 56-seitige Broschüre des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (vormals aid) wurde maßgeblich mit fachlicher Beteiligung des Arbeitsbereichs „Wirbeltiere“ des JKI erstellt. Es stellt die Lebensweise der häufigsten Arten vor und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Bekämpfung. Schwerpunkt ist der Einsatz chemischer Mittel. Dabei werden die wichtigsten Wirkstoffe und das Auftreten von Resistenzen beleuchtet. Zudem wird der Ablauf einer korrekten Bekämpfung beschrieben, von der Abschätzung des Ausgangsbefalls über die Giftausbringung bis zur Beseitigung von Köderresten.

Wichtige Auskunftsstellen und Behörden für die Nagerbekämpfung sowie Empfehlungen zur sicheren Lagerung, Anwendung und richtigen Behandlung bei auftretenden Vergiftungserscheinungen fehlen ebenso wenig.

Das Heft kann im Jahr 2018 noch kostenfrei von der Webseite der BLE heruntergeladen werden. Es ist beim Medienservice der BLE gegen eine Gebühr von 2,50 Euro erhältlich:

https://ble-medienservice.de/1517/ratten-und-hausmaeuse-sachgerechte-nagetierbekaempfung