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Open Access und Open Data

Wir befürworten und engagieren uns für Open Access, dem freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur. Dafür unterstützen wir das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beim Aufbau und bei der Betreuung eines Open-Access-Repositoriums (OpenAgrar), das gemäß der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (Max-Planck-Gesellschaft 2003) und den DFG-Empfehlungen für Open Access (Suber 2006) eingerichtet wurde. Wir sind Herausgeber zahlreicher Open-Access-Publikationen, wie dem Julius-Kühn-Archiv, der Zeitschrift für Rebenforschung (VITIS – Journal of Grapevine Research), den Berichten aus dem Julius Kühn-Institut oder der Reihe Dissertationen aus dem JKI.

Die Öffentlichkeit hat freien Zugang zu am JKI erstellten Datenblättern mit ausführlichen Beschreibungen von Schaderregern oder Obstsorten und zu der berühmten BBCH-Skala. Diese vereinheitlichte Beschreibung der Entwicklungsstadien von Pflanzen nach phänologischen Merkmalen liegt in vier Sprachen vor. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen wir zudem finanziell beim Veröffentlichen von Artikeln in anderen begutachteten Open-Access-Zeitschriften.

Wir beraten die Forschenden bei der Zitierbarmachung und stellen Plattformen wie Repositorien (http://www.openagrar.de) oder Journale mit internationalen Standards (ISSN, DOI etc.) zur Verfügung.

Max-Planck-Gesellschaft (2003). Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. http://openaccess.mpg.de/Berliner-Erklaerung.

Suber, P. (2006). Germany's DFG adopts an open access policy. SPARC Open Access Newsletter, 2. April.

Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten im JKI

Das Kollegium des Julius Kühn-Instituts verabschiedete am 23. März 2017 die „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten im JKI“. Damit kommt das JKI den Empfehlungen und Forderungen des Wissenschaftsrates, der Hochschulrektorenkonferenz und des Rats für Informationsinfrastrukturen nach: das Forschungsdatenmanagement institutionell zu verankern und somit sowohl nach innen als auch nach außen ein klares Zeichen zu setzen. Gleichsam liefert es damit die Voraussetzung, den Forderungen der Bundesregierung, von Forschungsförderern wie DFG, Europäische Kommission, BMBF sowie Wissenschaftsorganisationen und Fachzeitschriften nach einem offenen Zugang zu Forschungsdaten und deren Nachnutzung nachzukommen.

Das JKI bekennt sich zu dem offenen Zugang zu Forschungsdaten und zu einem qualitätsbewussten Forschungsdatenmanagement im Sinne nationaler und internationaler Erklärungen. Es unterstützt, fördert und würdigt die Initiativen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Forschungsdaten in Form von zitierbaren Datenpublikationen verfügbar zu machen.

Entwickelt wurden die Leitlinien von einer internen Arbeitsgruppe, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Datenverarbeitung, der Forschungskoordination und des Informationszentrums und Bibliothek. Diese werden jetzt die Umsetzung vorantreiben und koordinieren.