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Wissenschaftliche Sammlungen und Archive

Das Julius Kühn-Institut besitzt eine Sammlung von ca. 2.300 phytopathologischen Nass- und Trockenpräparaten aus der Kaiserlich Biologischen Reichsanstalt mit pilzlichen, tierischen und anderen Schädigungen an Kulturpflanzen. Darüber hinaus stehen zu wissenschaftlichen Zwecken mehrere Herbarien aus den Jahren 1870 - 1920 zur Verfügung. Diese umfangreichen Sammlungen von über 5.000 von mit Pilzen befallenen Pflanzenteilen dienten teilweise zur Erstbeschreibung von Pilzen.

Die Dienststelle ist weiterhin verantwortlich für das historische Bildarchiv sowie für historische Akten zu ehemaligen Standorten und Aufgaben der Vorläufereinrichtungen des JKI. Aus der Historie der Vorläufereinrichtungen des JKI haben wir tausende von Akten die von der Kaiserlich Biologischen Reichsanstalt bis zur Biologischen Zentralanstalt reichen. Sie dokumentieren neben den damaligen Aufgabenschwerpunkten auch, wie früher geforscht und untersucht wurde. Diese Akten sind nicht nur historisch bedeutsam. So wurde uns in den Jahren 1945 - 1947 von der US-Militärregierung in Berlin die Erlaubnis für zwei Jahre erteilt „forschen und Wissenschaft betreiben“ zu dürfen. Die Akten können noch für die aktuelle Forschung wichtig sein, wenn es z. B. um die Auswertung alter Verbreitungskarten von Schaderregern oder Warndienstsammlungen oder Ergebnissen geht.

Diese Materialien werden von uns gesichtet und dokumentiert. Künftig sollen die darin enthaltenden Informationen soweit wie möglich als Verzeichnisse und in Datenbanken zur Verfügung gestellt werden.