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Ökologischer Anbau

In Deutschland werden über 1 Million Hektar Land nach den strengen Richtlinien des Ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Bereits seit 1991 ist EU-weit geregelt, dass nur „Bio“ draufsteht, wo auch „Bio“ drin ist. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Verbraucher geleistet.

Im Ökolandanbau sind die Erhaltung der Fruchtbarkeit der Böden und die Kreislaufwirtschaft von besonderer Bedeutung. Folgt die Bewirtschaftung des Ackerlandes dieser Philosophie, ist das für den Landwirt mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden. Die Richtlinien verbieten unter anderem, dass Mineraldünger oder synthetisch hergestellte chemische Pflanzenschutzmittel auf die Felder kommen. Da Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten auch vor diesen Flächen nicht Halt machen, sind wir am JKI ständig auf der Suche nach wirksamen natürlichen Bekämpfungsmethoden und alternativen Pflanzenschutzstrategien.

Dazu betreiben wir zwei Wissensportale. Eines der 17 JKI-Fachinstitute widmet sich ausschließlich dem Biologischen Pflanzenschutz. Weitere Informationen dazu finden sich im Thema "Pflanzenschutz" und hier in den Bereichen "Ökologischer Anbau" und "Biologischer Pflanzenschutz".

Außerdem wird an allen unseren Instituten, die in Züchtungsforschung involviert sind, die Forschung an widerstandsfähigen Sorten vorangetrieben. Siehe dazu das Thema "Pflanzenzüchtung", konkret die "Resistenz" und "Toleranz".