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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Professor Dr. Jörg Michael Greef und Professor Dr. Dr. Ewald Schnug

Adresse
Bundesallee 58
38116 Braunschweig

Sekretariat (Bodenkunde)
Sabine Wichmann/Angelika Kunde
Tel: 0531 596-2102/-2104/-2105
Fax: 0531 596-2199
pb@  julius-kuehn.  de

Sekretariat (Pflanzenbau)
Sigrid Ehlers/Angelika Dölle
Tel: 0531 596-2302/-2303
Fax: 0531 596-2399
pb@  julius-kuehn.  de

Veröffentlichung
Institutsflyer

Leistungspotenzial von Pflanzenbeständen

Mais vor der Blüte

Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt darin, Pflanzenarten, die als Nachwachsende Rohstoffe genutzt werden können, in Fruchtfolgesysteme zu integrieren. Der Anbau derartiger Pflanzen leistet zurzeit einen wichtigen Beitrag zur Energiegewinnung und damit zur Schonung fossiler Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Zwei wichtige Pfade der Energiepflanzenverwertung sind die Biogas- und Bioethanolproduktion. Die Kennzeichnung der Biomasse hinsichtlich ihrer Methan- bzw. Ethanolausbeute sind wichtige Kriterien sowohl für den Anbau als auch für die Züchtung von Energiepflanzen.

Als Ausgangsstoffe für die Biogaserzeugung werden grundsätzlich alle Arten von Biomassen meist in silierter Form genutzt. Deren Hauptkomponenten sind Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Sie ermöglichen so mit ihrem hohen Anteil an vergärbaren Substanzen eine hohe Methanausbeute. Wichtige Kriterien für die Bewertung der Biomassen sind deren maximal mögliche Biogasausbeuten und die Zeitspanne, die deren Umsetzung in Methan erfordert.

Für die Bioethanolerzeugung werden zurzeit vorwiegend die Getreidearten Weizen, Roggen und Triticale eingesetzt. Entscheidend für die Ethanolausbeute ist deren Gehalt an vergärbarer Substanz im Korn. Die Bestimmung der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe über laboranalytische Methoden ist jedoch zeit- und kostenintensiv. Daher sind kostengünstige Schnellmethoden für die Bewertung der pflanzlichen Rohstoffe wünschenswert. Da die Nahinfrarotspektroskopie bereits als etablierte Schnellmethode in der Qualitätskontrolle landwirtschaftlicher Produkte verwendet wird, werden am Institut  auch entsprechende Kalibrationen für die schnelle Bestimmung der Biogas- und Bioethanolausbeute entwickelt.

Kontakt:
Dr. Frank Höppner
Dr. Lorenz Kottmann
Dr. Gerhard Rühl
Christian Pfitzner
Dr. Siegfried Schittenhelm
Dr. Kai-Uwe Schwarz