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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Professor Dr. Jörg Michael Greef

Adresse
Bundesallee 58
38116 Braunschweig

Sekretariat 
Sigrid Ehlers
Tel: 0531 596-2302

Sabine Wichmann
Tel: 0531 596-2303

Mail: pb@  julius-kuehn.  de
Fax: 0531 596-2399

Veröffentlichung
Institutsflyer
Broschüre

Chemische Pflanzenanalyse

NIRS-Messung bei Weizen

Moderne Verfahren der Pflanzenanalytik führen heute dazu, dass auch kleinste Spuren von Nähr- und Schadstoffen in den Kulturpflanzen nachweisbar sind. Somit beschäftigt sich die Pflanzenernährung neben der Versorgung der Pflanze mit essenziellen Nährstoffen heute zunehmend mit der Kontamination durch Schwermetalle und organische Schadstoffe. Per Definition handelt es sich dabei nicht um Fragen der Pflanzenernährung. Viele Schadstoffe werden jedoch wie die Nährstoffe aus dem Boden oder dem Dünger aufgenommen.

Für die Analytik anorganischer Komponenten stehen am Institut z. B. die ICP-OES (optische Emissionsspektralanalyse mit induktiv gekoppeltem Plasma) und die SF-ICP-MS
(eine massenspektrometrische Analysenmethode) zur Verfügung. Sie können neben den gängigen Nährelementen auch Spurenelemente und Isotope messen. Eine aufschlussfreie Analytik ist mit der RFA (Röntgenfluoreszenzanalyse) möglich. Mit der modernen Analytik können gleichzeitig eine Vielzahl an Nähr- und Schadelementen bestimmt werden, was eine umfangreiche Betrachtung vieler Fragestellungen möglich macht.

Für die Messung wertgebender organischer Pflanzeninhaltsstoffe und für die Spurenanalytik von Kontaminationen (z. B. Antibiotika, Perchlorat) aus mineralischen und organischen Düngemitteln stellt derzeit die LC-MS die Methode der Wahl am Institut dar.

RFA für aufschlussfreie Analytik von Nährelementen in Pflanzen, Böden und Düngern
LC-MS für die Messung organischer Bestandteile (z.B. Glutathion und Antibiotika) und Perchlorat