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Täglich treffen in deutschen Häfen und Flughäfen Waren aus aller Welt ein oder werden von dort in alle Welt versandt. Tausende Laster und Güterzüge passieren täglich die Grenzen. An Bord haben sie z. B. Zierpflanzen, Obst- und Gemüse oder Produkte aus Holz. Ein Großteil dieser Waren befindet sich in Holzverpackungen und wird mit Millionen von Paletten aus Holz verschickt. Hinzu kommt der private Reiseverkehr.

Durch den internationalen Waren- und Reiseverkehr, der ständig zunimmt, können neue Schaderreger, die für hier heimische Pflanzen gefährlich sein können, unerkannt und unkontrolliert zu uns eingeschleppt werden. Am Julius Kühn-Institut wird erforscht, welche Gefahren von solchen nicht-heimischen Arten für unsere Kulturpflanzen ausgehen. Es werden Einschleppungswege aufgezeigt, Verbreitungsszenarien berechnet, Risiken abgeschätzt und Maßnahmen erarbeitet, um die Ein- und Verschleppung gefährlicher Arten zu verhindern. In diesem Bereich hat das JKI auch zahlreiche behördliche Aufgaben, wozu Sie bei dem Thema JKI als Behörde unter „Pflanzengesundheit“ weitere Informationen finden. Außerdem betreibt das JKI das Wissensportal „Pflanzengesundheit“ und informiert so zu den zahlreichen Bestimmungen und aktuellen Regelungen in Deutschland, der EU und weltweit.

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