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Pressemeldung

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Pressesprecherin
Dr. Gerlinde Nachtigall

Tel: 0531 299-3204
Fax: 0531 299-3000
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Pressereferentin
Dipl.- Biol. Stefanie Hahn

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PI Nr. 5: Peter Morio-Preis 2016 geht an Edwin Schrank

(Siebeldingen, 8.3.2016) Der Ehrenpräsidenten des Weinbauverbandes Pfalz, Edwin Schrank, wurde am 4. März 2016 für seine langjährige Unterstützung und Förderung der Rebenzüchtung in Deutschland mit dem Peter Morio-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1993 vom Förderverein des JKI-Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof an Persönlichkeiten mit herausragenden Verdiensten um die Rebenzüchtung verliehen.

In seiner Laudatio ehrte Prof. Dr. Reinhard Töpfer, Leiter des zum Julius Kühn-Institut (JKI) gehörigen Geilweilerhofs, den Preisträger für dessen unermüdliches Engagement bei der Einführung resistenter Rebsorten. Persönlichkeiten wie Edwin Schrank haben einen großem Weitblick bewiesen und sind ein Glücksfall für den Weinbau. Nur so konnte sich diese neue Sortengruppe in den vergangenen beiden Jahrzehnten einen festen Platz in der deutschen Rebensortenlandschaft erobern. Große Weinbaunationen wie Frankreich oder Italien schauen heute mit Respekt und auch etwas Neid auf die Erfolge einer konsequenten Rebenzüchtung in Deutschland. Edwin Schrank ist ein wichtiger Wegbegleiter der Resistenzzüchtung und ein Protagonist für einen nachhaltigen Weinbau.

In seinem eigenen Zuchtprogramm kreierte Edwin Schrank zahlreiche neue Klone und Sortenkandidaten. Diese haben das Potential, den künftigen Herausforderungen hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel und sich ändernde Märkte zu entsprechen. Nach der Gratulation durch den Vereinsvorsitzenden, Prof. Dr. Rolf Blaich, wurde mit einer Sektspezialität aus dem Weinkeller des JKI im Foyer des historischen Jugendstil-Herrenhauses angestoßen. Einen Blick in das künftige Sortenportfolio des JKI konnten die Gäste bei einer abendlichen Weinprobe mit Neuzüchtungen des Geilweilerhofs werfen. Besondere Beachtung erfuhr der Zuchtstamm Gf.1993-22-6, der als ´Calardis blanc` (abgeleitet von Calardiswilre = Geilweilerhof) in der Sortenschutzanmeldung steht.