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Pressemeldung

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Pressestelle in Quedlinburg und Braunschweig

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PI2021-11: UFZ und JKI bündeln ihre Kompetenzen - Gemeinsam Wege finden für eine klimaangepasste und nachhaltige Landwirtschaft

Agrarlandschaft mit Standgewässer und blühendem Rapsfeld © S. Lorenz/JKI
Agrarlandschaft mit Standgewässer und blühendem Rapsfeld © S. Lorenz/JKI
Nach erfolgreicher Vertragsunterzeichnung v.l. JKI-Präsident Ordon und sein Counterpart Prof.Dr. Georg Teutsch, Geschäftsführer des UFZ © S. Hahn/JKI
Prof. Dr. Georg Teutsch (r.), Geschäftsführer des UFZ und Prof. Dr. Frank Ordon (l.), Präsident des JKI unterzeichnen ihren Kooperationsvertrag (VK am 17.5.2021) © S. Hahn/JKI
Videokonferenz anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Halle-Leipzig und dem Julius Kühn-Institut (JKI) Quedlinburg am17.5.2021. © S. Hahn/JKI
Der Präsident des Julius Kühn-Instituts (JKI) Prof.Dr. Frank Ordon unterzeichnet die Kooperationsvereinbarung mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) © S. Hahn/JKI
Screenshot während Vertragsunterzeichnung JKI-Präsident Ordon (unten) und sein Counterpart Prof.Dr. Georg Teutsch (oben), Geschäftsführer des UFZ © H. Beer/JKI

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, intensivieren künftig ihre Zusammenarbeit bei der Forschung für eine nachhaltige Landbewirtschaftung. Dazu unterzeichneten die Leiter beider Institute am 17. Mai 2021 einen Kooperationsvertrag.

Hitzewellen, Dürren, Niedrigwasser und Überflutungen infolge des Klimawandels haben in den vergangenen Jahren zu massiven Schäden in der Land- und Forstwirtschaft geführt. Diese Veränderungen erfordern in beiden Bereichen Anpassungsmaßnahmen, um auch zukünftig ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und Nahrungsmittel sowie nachwachsende Rohstoffe bereitzustellen – bei gleichzeitigem Erhalt der Wasserqualität und der biologischen Vielfalt.

Ziel der Kooperationsvereinbarung zwischen JKI und UFZ ist es, die Expertisen beider Institute in den Bereichen Ökosystem- und Landnutzungsforschung, Modellierung und Landbewirtschaftung enger als bislang zu verzahnen.

Erste gemeinsame Projekte und Initiativen der Kooperationspartner zielen darauf ab, Methoden zu entwickeln, die mit Fernerkundungsdaten und modernster Sensorik ein hochauflösendes Monitoring der Ökosystemkomponenten erlauben, die für die Landbewirtschaftung wesentlich sind. In einem zweiten Schritt sollen mithilfe von Umwelt- und Landnutzungsmodellen Vorhersagen zur Qualität der Ökosysteme und zu landwirtschaftlichen Erträgen möglich werden auf deren Basis dann Vorschläge für die Anpassung der Landbewirtschaftung erarbeitet werden.

Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des UFZ, sagt: „Der Kooperationsvertrag stellt die Zusammenarbeit zwischen UFZ und JKI auf ein stabiles Fundament. Wir bringen in diese Kooperation unser Know-how in den Bereichen Fernerkundung, Sensorik, Landnutzungsklassifizierung und Umweltmodellierung ein und hoffen so, gemeinsam mit dem JKI innovative Produkte für eine klimaangepasste und nachhaltige Landbewirtschaftung der Zukunft zu entwickeln“.

Prof. Dr. Frank Ordon, JKI-Präsident ergänzt: „Ein Ziel der Arbeiten des JKI ist es die landwirtschaftliche Produktion an die durch den Klimawandel bedingten Veränderungen anzupassen. Zu diesem Zweck wurde 2017 u.a. mit der Einrichtung des Forschungszentrums für landwirtschaftliche Fernerkundung (FLF) eine Einheit im JKI geschaffen, deren Daten breit innerhalb des Instituts genutzt werden, die den Informationsbedarf an Fernerkundungsdaten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und weiterer Behörden abdeckt sowie die Digitalisierung in der Landwirtschaft vorantreibt. Zwischen den Forschungen des JKI zu speziellen Fernerkundungsmethoden wie Hyperspektralauswertung, Sensordatenerfassung und Drohneneinsatz und den Arbeiten des UFZ gibt es beträchtliche Schnittmengen. Auch in den Bereichen Biodiversitätsmonitoring und Gewässerschutz ergänzen sich die Kompetenzen beider Einrichtungen. Die Synergien auf den genannten Gebieten können nun künftig basierend auf dieser Kooperationsvereinbarung noch besser genutzt werden.“

Ansprechpartner Presse UFZ

Susanne Hufe
UFZ-Pressestelle
0341 235 1630
susanne.hufe@ufz.de

Pressekontakt des JKI

Stefanie Hahn
JKI-Pressestelle
03946 47 105
Stefanie.hahn@julius-kuehn.de