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Inhalt: 15 Jahre Weizen Initiative: Eine Erfolgsgeschichte über die Etablierung einer soliden Basis für eine gemeinsame internationale Weizenforschung, an der das JKI „mitgeschrieben“ hat.

 

Die „Wheat Initiative“ blickt anlässlich ihres Gründungsjubiläums auf die erfolgreiche Entwicklung eines weltweiten Netzwerkes zur Weizenforschung zurück.

(Berlin) Angesichts besorgniserregender Schwankungen bei den Lebensmittelpreisen weltweit und der Prognose, dass die Ernährungssicherheit der wachsenden Weltbevölkerung nicht gewährleistet werden könne, wurde 2011 auf Initiative der G20 Agrarminister die International Research Initiative for Wheat Improvement (IRIWI), die heutige Wheat Initiative (WI), ins Leben gerufen. Seitdem hat sich die Weizen Initiative zu einer internationalen Plattform entwickelt, die die Vernetzung von Forschenden, Institutionen, Initiativen, Förderern und anderen Akteuren fördert, um die Weizenforschung  voranzutreiben.

„In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Wheat Initiative zu einer dynamischen globalen öffentlich-privaten Forschungsgemeinschaft im Bereich Weizen entwickelt, die durch ihre Expertenarbeitsgruppen, assoziierten Programme und ihre drei Ausschüsse dazu beiträgt, die Produktivität, Qualität und nachhaltige Produktion von Weizen weltweit zu verbessern““, sagt Prof. Dr. Frank Ordon, der Präsident des Julius Kühn-Instituts und amtierende Vorsitzende des Forschungsausschusses (Research Commitee) der Weizen Initiative.

Er selbst hat mit dem Julius Kühn-Institut an der Erfolgsgeschichte der WI mitgeschrieben, so repräsentierte er Deutschland für das Bundeslandwirtschaftsministerium im Research Committee der Wheat Initiative und ist seit 2014 Vorsitzender dieses Komitees. 2018 zog die Geschäftsstelle der Initiative von der INRAE, dem French National Research Institute for Agriculture, Food and Environment, in Paris nach Berlin um und ist seither am JKI-Standort Berlin-Dahlem angesiedelt und steuert von hier die Geschicke der WI.

Für weitere Details siehe die offizielle Presseinformation der Wheat Initiative vom 15.09.2026: https://www.wheatinitiative.org/press-releases

Hintergrund:

Seit ihrer Gründung hat die WI elf Expertenarbeitsgruppen (EWGs) ins Leben gerufen, die das Herzstück ihrer Bemühungen bilden. Mit Vorsitzenden aus 13 verschiedenen Ländern konzentriert sich jede der EWGs auf unterschiedliche zentrale wissenschaftliche Themen und bringt internationale Experten durch gemeinsame Aktivitäten, Wissensaustausch und Kapazitätsaufbau zusammen, wodurch nachhaltige länder- und institutionenübergreifende Netzwerke entstehen, siehe dazu https://www.wheatinitiative.org/expert-working-groups-2

Ein Meilenstein war die Entwicklung einer Strategischen Forschungsagenda (SRA). Diese SRA, die ursprünglich im Jahr 2015 erarbeitet und 2022 aktualisiert wurde – eine dritte Fassung befindet sich derzeit in Arbeit –, bietet politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie die Möglichkeit, internationale Forschungsschwerpunkte im Bereich der Weizenforschung zu identifizieren und zu koordinieren, um den ermittelten Anforderungen gerecht zu werden, siehe dazu: https://www.wheatinitiative.org/2022-strategic-research-agenda

Linkliste:

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