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Pressemeldung

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

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PI2021-28: Bundesweit beste Biologielaborantin 2021 am JKI ausgebildet

Biologielaborantin Hannah Ziesche (SB) © G. Leefken/JKI

Hannah Ziesche aus Thale schließt im Jahr 2021 als Bezirksbeste der Industrie- und Handelskammer Magdeburg ab und besetzt auch im bundesweiten Vergleich die Spitzenposition unter den Biologielaboranten und -laborantinnen.

(Quedlinburg) Am 6. November 2021 ist Hannah Ziesche aus Thale von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die besten Ausbildungsergebnisse im Beruf Biologielaborantin ausgezeichnet worden. Die ehemalige Auszubildende am Julius-Kühn Institut (JKI) Quedlinburg wurde zusammen mit mehr als 70 weiteren Berufsbesten der durch die IHK vertretenen Ausbildungsberufe in einer Feierstunde in der Magdeburger Johanniskirche geehrt. Seit Oktober ist die Absolventin am JKI-Hauptsitz nun fest als Biologielaborantin am Fachinstitut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen (SB) eingestellt.

Hannah Ziesche wusste schon früh, dass sie später einmal ins Labor möchte. Bereits während ihrer Schulzeit absolvierte sie ein Praktikum in diesem Bereich, und nach dem Abitur war klar: Es muss etwas mit Forschung sein! Am JKI habe sie sich direkt wohlgefühlt, berichtet die Biologielaborantin, die während ihrer Ausbildung nicht nur am Institut SB gearbeitet, sondern auch Stationen am Institut für Züchtungsforschung in gartenbaulichen Kulturen und am Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz des Standorts Quedlinburg durchlaufen hat. „Es ist einfach ziemlich spannend, so nah an relevanten Forschungsfragen der Kulturpflanze mitarbeiten zu können", erzählt sie. „Ich muss zugeben, dass mir vor meiner Ausbildung am JKI vielleicht nicht so klar war, wie zentral Nutzpflanzen in unserem Alltag sind.“ Diese werden nicht nur in der menschlichen Ernährung, sondern auch als Tierfutter oder nachwachsende Rohstoffe benötigt. Umso wichtiger sei daher die Forschung zur Anpassung dieser Kulturpflanzen an fortwährende Veränderungen der Umwelt, so Ziesche. „Besonders gerne führe ich molekularbiologische Arbeiten wie PCR, Gel-Elektrophorese oder Genklonierung, also die Vermehrung eines bestimmten DNA-Fragments in einem Vektororganismus, durch. Es ist jedes Mal ein kleiner Erfolg, wenn die selbständig durchgeführte Transformation des Bakteriums oder pflanzlichen Systems funktioniert hat.“ Als Biologielaborantin unterstützt Frau Ziesche die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachinstitutes SB bei den Arbeiten zur Risikobewertung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft oder der Bewertung neuer Züchtungsmethoden wie etwa mit CRISPR/Cas.

Für das JKI als Arbeitgeber ist es ein Gewinn, eine gut ausgebildete Fachkraft wie Frau Ziesche am Standort Quedlinburg halten zu können. „Ich möchte aber auch erstmal gar nicht woanders hin. Ich liebe die Region, bin hier großgeworden und mag die familiäre Atmosphäre, auch am Institut", betont sie. Weiterführende Pläne hat die junge Laborantin dennoch: Im Sommer 2022 will sie die Prüfung zur biologisch-technischen Assistentin ablegen. Darauf aufbauend kann sie sich langfristig auch ein berufsbegleitendes Fernstudium der Molekularbiologie vorstellen.

Das JKI bildet als Forschungseinrichtung des Bundes an mehreren Standorten in Deutschland aus. Ausbildungsberufe sind neben Biologielaborant/in, auch Landwirt/in, Gärtner/in, agrartechnische/r Assistent/in, Winzer/in oder Weintechnologe/in sowie Pflanzentechnologe/in, aber auch Kaufleute für Büromanagement und Fachinformatiker/innen.

Mehr Informationen unter folgendem Link: https://www.julius-kuehn.de/ausbildung-und-praktika/.

Offene Ausbildungstellen am JKI sind hier einzusehen.