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Pressemeldung

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Pressestelle in Quedlinburg und Braunschweig

Tel. ( Sekretariat/Frau Scharf): 0531 299-3205
Zentrale E-Mail pressestelle@julius-kuehn.de

Pressereferentin
Dipl.- Biol. Stefanie Hahn
Tel (Qb): 03946 47-105
Tel (Bs): 0531 299-3207
stefanie.hahn@  julius-kuehn.  de

Pressereferent
Johannes Kaufmann
Tel.: 03946 47-102
johannes.kaufmann@  julius-kuehn.  de

Pressereferentin
Gesa Leefken
Tel.: 03946 47-106
gesa.leefken@julius-kuehn.de

PI2022-01: Einladung zum virtuellen „Schlagabtausch“ zur digitalen Infrastruktur für die Winzer-Ausbildung

JKI und Partnereinrichtungen der vier Digitalen Experimentierfelder veranstalten am 1.2.2022 ab 17 Uhr die zweite Episode des interaktiven Info- und Diskussionsformats zu digitalen Themen im Weinbau. Das Video kann nachträglich hier abgerufen werden https://www.youtube.com/watch?v=GK_4iZ6AMiY.

Ausbildung und Wissenstransfer im Weinbau digital gestalten, darum geht es beim ersten Schlagabtausch im neuen Jahr am 1. Februar 2022 ab 17 Uhr. Nach der Premiere des interaktiven Diskussionsformats im Sommer 2021 geht es in der zweiten Episode um digitale Infrastrukturen für die Ausbildung von Winzerinnen und Winzern. So wird z.B. die neue Wissensplattform www.farmwissen.de vorgestellt, die den Wissenstransfer zur Digitalisierung in der Landwirtschaft ermöglichen soll. Weitere Fragen, die thematisiert werden, sind:

  • Was hat digitales Energiemanagement mit Ausbildung und Wissenstransfer zu tun?
  • Welchen Stellenwert haben digitale Wissenstransfer-Plattformen?
  • Welche erfolgreichen Beispiele für Digitalisierung gibt es in der Praxis?

Weitere Infos sowie den Teilnahmelink zum Schlagabtausch finden Sie unter https://schlagabtausch.ef-sw.de/. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die „Schlagabtausche“ sind gemeinsame Online-Veranstaltungen, die zum Termin live auf YouTube gestreamt werden und externe Fragen zulassen. Die Veranstaltenden forschen und arbeiten in vier vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten so genannten Digitalen Experimentierfeldern mit Bezug zur Weinbaupraxis, -forschung und Beratung. Die Forschenden präsentieren in loser Folge neueste Erkenntnisse aus dem Themenfeld Digitalisierung im Weinbau und stellen diese zur Diskussion. Die kostenlose Online-Veranstaltung richtet sich an Winzerinnen und Winzer, Studierende, Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler der Berufs- und Fachschulen.

Die erste Episode des Schlagabtausches, die coronabedingt rein virtuell stattfand, kann unter folgendem Link nachträglich noch angeschaut werden: https://youtu.be/ZyN48r4-VvQ

Hintergrundinfo Digitales Experimentierfeld Südwest Rheinland-Pfalz: https://ef-sw.de/

Landwirtschaft und Sonderkulturen entwickeln übergreifend digitale Lösungen

Die Industrie und die Landwirtschaft haben Digitalisierung bereits weitgehend zur Steigerung der Effizienz und optimierter Leistungserstellung umgesetzt. Auch für den Weinbau kann Digitalisierung Lösungspotenziale anbieten, wenn die betrieblichen Erfordernisse berücksichtigt werden und die digitale Infrastruktur passgenau ist. Hieran arbeitet das Digitale Experimentierfeld Südwest in Rheinland-Pfalz und entwickelt ein branchenübergreifendes und überbetriebliches Datenmanagement. Das Gesamtpaket des Experimentierfeldes Südwest, bestehend aus anwendungsorientierter Forschung, Coaching und Umsetzung in der Praxis, wird geschnürt von fünf praxisnahen Dienstleistungszentren Ländlicher Raum, konkret den DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Eifel, Westerwald-Osteifel, Rheinpfalz sowie von drei Hochschulen, der TH Bingen, TU Kaiserslautern, dem Weincampus Neustadt. Mit der RLP-AgroScience und LVAV Neumühle sind noch zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Boot.

Infos zu den weiteren drei Experimentierfeldern, die den „Schlagabtausch“ organisieren

  • DigiVine: Julius Kühn-Institut (JKI) (Koordinator)

    • Thema: Digitalisierung im Wertschöpfungsnetzwerk Weinbau: Von der Pflanzung bis zur Traubenanlieferung.

  • DIWAKOPTER: Hochschule Geisenheim

    • Thema: Digitalisierung im Wein- und Ackerbau mit Multikoptern.

  • EXPRESS: Universität Leipzig (Koordinator)

    • Thema: Experimentierfeld zur datengetriebenen Vernetzung und Digitalisierung in der Landwirtschaft.

Die Förderung der Vorhaben erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Mit der Digitalisierung und der Landwirtschaft treffen hochkomplexe Systeme aufeinander. Um Vorteile auch für die Gesellschaft besser nutzen zu können, hat das BMEL das Zukunftsprogramm Digitalpolitik Landwirtschaft entwickelt, zu dem die digitalen Experimentierfelder gehören https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Digitalisierung/Experimentierfelder/Experimentierfelder_node.html.

Die über das gesamte Bundesgebiet verteilten Experimentierfelder sind Anlaufstellen für interessierte Landwirte aus den jeweiligen Regionen. Dadurch wird der Wissensaustausch in die Praxis und aus der Praxis gewährleistet.