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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Professor Dr. Jörg Michael Greef

Adresse
Bundesallee 58
38116 Braunschweig

Sekretariat (Gebäude Bodenkunde)
Sabine Wichmann/Angelika Kunde
Tel: 0531 596-2102/-2104/-2105
Fax: 0531 596-2199
pb@  julius-kuehn.  de

Sekretariat (Gebäude Pflanzenbau)
Sigrid Ehlers/Angelika Dölle
Tel: 0531 596-2302/-2303
Fax: 0531 596-2399
pb@  julius-kuehn.  de

Veröffentlichung
Institutsflyer
Broschüre

Die Projektplattform SuMaNu

SuMaNu - Sustainable Manure and Nutrient Management for reduction of nutrient loss in the Baltic Sea Region

Die Projektplattform SuMaNu (Sustainable Manure and Nutrient Management for reduction of nutrient loss in the Baltic Sea Region)

https://balticsumanu.eu/

Eine nachhaltige Landwirtschaft und ein effizienter Umgang mit den vorhandenen Düngemitteln sind sowohl für die Ernährungssicherheit als auch für den Erhalt verschiedener Ökosystemleistungen notwendig. Allerdings werden seit Jahren auch im Einzugsgebiet der Ostsee manchmal mehr Dünger ausgebracht, als die Pflanzen aufnehmen können. Dadurch gehen wertvolle Nährstoffe in den landwirtschaftlichen Betrieben verloren. Ein Teil dieser Nährstoffe gelangt in das Grundwasser bzw. in Fließgewässer und darüber in die Ostsee. Die Folge ist eine Düngung (Eutrophierung) der Gewässer, was u.a. zu massivem Algenwachstum führen kann. Dadurch kommt es zu Trübung des Wassers und in Folge von Zersetzungsprozessen abgestorbener Organismen zu Verschlammung des Grundes sowie zur Verringerung des Sauerstoffgehaltes in tieferen Wasserschichten. Dies kann sich negativ auf das Ökosystem und durch verschlechterte Lebensbedingungen auf die Artenvielfalt auswirken.

Um die Nährstoffverluste auf den landwirtschaftlichen Betrieben und Nährstoffeinträge in die Umwelt zu minimieren, ist ein nachhaltiges Düngemanagement erforderlich. Um diese Ziele zu erreichen, wurde u.a. 2018 die Projektplattform SuMaNu (Sustainable Manure and Nutrient Management for reduction of nutrient loss in the Baltic Sea Region) etabliert. Die Plattform dient dazu, die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte zusammenzufassen und zu kommunizieren. Mit Hilfe der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den bereits abgeschlossenen Projekten werden regional angepasste Empfehlungen zum nachhaltigen Düngemanagement erstellt. Diese Empfehlungen werden auf nationaler und internationaler Ebene an Landwirte, Beratungsorganisationen und politische Entscheidungsträger vermittelt und somit eine Kommunikationsplattform zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis aufgebaut.

Zentrale Themen des SuMaNu-Projektes sind die Unterstützung zur Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft, die Substitution mineralischer mit organischen Düngern, Aufbereitung und Recycling organischer Dünger sowie die Reduzierung von Nährstoffverlusten. Hierbei werden die regionalen und nationalen Besonderheiten und Bedingungen betrachtet und mögliche Strategien und Methoden angepasst.

Bei den Forschungsprojekten, deren Ergebnisse im Rahmen des SuMaNu-Projektes aufgearbeitet, zusammengeführt und veröffentlicht werden, handelt es sich um Manure Standards, Baltic Slurry Acidification, GreenAgri und PROMISE.  Partner des SuMaNu-Projektes sind verschiedene Organisationen und Institute aus den Anrainerstaaten der Ostsee wie neben dem Julius-Kühn-Institut (JKI), die HELCOM Kommission, das Estonian Crop Research Institute (ECRI), das Union Farmers Parlaiment, Lettland (ZVA), das Agricultural Advisory Center in Brwinow, Polen (CDR) und das Organe Institute Aps, Dänemark.

Hauptverantwortlich für die Koordination des SuMaNu-Projektes sind das Natural Resources Institute Finland (Luke) sowie das Research Institutes of Sweden (RISE) und für die Kommunikation die BSAG (Baltic Sea Action Group).


Folgende Dokumente stehen zum Dowload zur Verfügung: