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Veranstaltung

JKI mit zwei Themen auf Grüner Woche

20.01.2017 - 29.01.2017
Ort: Messegelände Berlin, Halle 23a

Internationale Grüne Woche 2017

Beginn: 10:00 Uhr

Ende: 18:00 Uhr

Veranstalter
BMEL mit JKI-Beteiligung

Das Julius Kühn-Institut präsentiert auch 2017 wieder an mehreren Ständen seine Forschung auf der Grünen Woche in Berlin. In der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) Nr. 23a stellen die Mitarbeiter ihre Arbeiten zu den Themen „Invasive Schaderreger“ und „Inselanbau mit autonomen Landmaschinen“ dar.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit aus Kleinmachnow und Braunschweig stellen an drei Ständen verschiedene Schaderreger vor, bei denen das Risiko besteht, dass sie in Deutschland und Europa großen Schaden anrichten, wenn man Ihnen nicht Einhalt gebietet. Unter den unerwünschten Einwanderern sind Insekten, Pilze, Fadenwürmer und auch einige Pflanzen, die in einem entsprechenden Beet vorgestellt werden. Den Besuchern der Grünen Woche wird plastisch vor Augen geführt, wie gefährlich manche fremden Arten sind, auf welchen Wegen die Verschleppung passiert und was dagegen unternommen werden muss. Mehr dazu findet sich auf den Themenseiten des JKI unter http://www.julius-kuehn.de/pflanzengesundheit-und-weltweiter-handel/

„Mit autonomen Landmaschinen zu neuen Pflanzenbausystemen“ ist ein vielversprechendes Kooperationsprojekt an dem das Julius Kühn-Institut, das Thünen-Institut und die Technische Universität Braunschweig derzeit gemeinsam forschen. Am JKI ist die Arbeit beim Institut für Anwendungstechnik in Braunschweig angesiedelt. Das Projekt wurde vom Ministerium zur Präsentation auf der Grünen Woche ausgewählt, weil es die heutige Art der Landbewirtschaftung, bei der großflächige Monokulturen mit großen Maschinen bearbeitet werden, hinterfragt und neue Szenarien entwickelt, bei denen kleinere autonome Säe- Dünge- oder Pflanzenschutzmaschinen zum Einsatz kommen. Zudem soll den Besonderheiten der Feldfläche Rechnung getragen werden (feuchte Senken, Kuppen), etwa indem Flächen auch mal naturbelassen bleiben und somit als Refugien dienen und die Agrobiodiversität bereichern.