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Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut
für Kulturpflanzen

Institutsleitung
Dr. Henrik Hartmann (m. d. W. d. G. b.)

Adresse
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg

Sekretariat
N.N.

Tel:  03946 47-4000
Fax:  03946 47-500
ws@  julius-kuehn.  de

Adresse
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Verbundvorhaben RiMa-Wald: „Zukunftsorientiertes Risikomanagement für biotische Schadereignisse in Wäldern zur Gewährleistung einer nachhaltigen Waldwirtschaft“

Kahlfraß am Kiefernbestand nach Massenvermehrung des Kiefernspinners in Lieberose/Brandenburg
Kahlfraß am Kiefernbestand nach Massenvermehrung des Kiefernspinners in Lieberose/Brandenburg

Hintergrund

Chemische Pflanzenschutzmaßnahmen im Wald sind im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes immer eine Ultima Ratio. Der Einsatz bleibt auf wenige Anwendungen beschränkt, wie bei existenzbedrohenden Massenvermehrungen von Schadinsekten. Alle Verfahren des Pflanzenschutzes sind wichtige Bestandteile einer nachhaltigen und leistungsfähigen Forstwirtschaft und für deren Betriebserfolg relevant. Ebenso können nur so die ökologischen und sozialen Dienstleistungen gesichert werden, die der Wald mit seinen unterschiedlichen Funktionen für Mensch und Umwelt bereitstellt. In Deutschland werden Pflanzenschutzmittel auf ca. 1 % der bundesweiten Waldfläche mit Luftfahrzeugen gegen Kronenschädlinge ausgebracht. Trotz eines verantwortungsbewussten Umgangs mit chemischen Pflanzenschutzmitteln in Wäldern, müssen die Auswirkungen der Substanzen auf die Lebensgemeinschaften immer genau beobachtet werden.

Zielsetzung

  • Identifizierung direkter und langfristiger Auswirkungen eingesetzter Pflanzenschutzmittel mit Luftfahrzeugen sowie von Kahlfraßereignissen forstschädlicher Insekten auf Nicht-Zielorganismen;
  • Ermittlung von Verbleib und Bioverfügbarkeit von Insektiziden in Kiefernwäldern mit ökologisch-chemischem Monitoring;
  • Messung der Abdrift und Exposition am Boden der Behandlungsfläche bei der Anwendung von Insektiziden mit Luftfahrzeugen, als Grundlage für eine umfassendere Risikobewertung im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln

Laufzeit

2015 - 2019

Ansprechperson im Institut
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Projektverbund
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  • Landesbetrieb Forst Brandenburg
  • Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE)
  • Julius Kühn-Institut mit den Fachinstituten

    • für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz (ÖPV), Berlin
    • Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz, Braunschweig

Gefördert durch
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  •  Projektträger: Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR)
Logo Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)