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Zentrale Datenverarbeitung

Im bevorstehenden Jahrzehnt der Digitalisierung nahezu aller Bereiche der Gesellschaft ist der IT-Einsatz in der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung mehr denn je ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Denn in den vor uns liegenden 20er Jahren des 21. Jahrhunderts durchdringt die IT in vielerlei Form nahezu alle Bereiche des Lebens, der Wirtschaft und letztendlich der gesamten Gesellschaft. Begriffe, wie zum Beispiel Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Cloud oder Big Data, die wir zuerst als Schlagworte wahrgenommen haben, bekommen mit zunehmender Geschwindigkeit konkrete Inhalte. Das geschieht auch und besonders intensiv in der Forschung - für uns speziell den Lebenswissenschaften - bis hin zur Landwirtschaft, also den Arbeitsfeldern des JKI. Hinter diesen und vielen weiteren Begriffen und aktuellen Trends steht eine rasant und in jeder Hinsicht wachsende Informationstechnik. Kommunikationssysteme und vernetzte Plattformen bilden das Gerüst der nahen Zukunft für alle Arbeitsfelder des JKI. Diese basieren wiederum auf Datennetzen, Speichersystemen, Servern und einer Vielzahl weiterer IT-Komponenten, die die DV im JKI in ihrer Verantwortung betreibt (IT-Kernverfahren).

Die Aufgabe der Zentralen Datenverarbeitung (DV) besteht in der Unterstützung der Institute und Dienststellen des Julius Kühn-Instituts (JKI) beim Einsatz von Informationstechnik (IT) zur Erfüllung ihrer Aufgaben.

Die Ziele der Zentralen Datenverarbeitung (DV), die für den gesamten IT-Einsatz im JKI als Querschnittsorganisationseinheit verantwortlich ist, ergeben sich unmittelbar aus den Zielen, Aufgaben und Arbeitsschwerpunkten des JKI, wie sie zusammengefasst im Positionspapier des JKI (JKI, 2019) beschrieben sind sowie den Anforderungen des IT-Rates bezüglich der Digitalisierung der Bundesverwaltung.

Sie sind auf die beiden Rollen des JKI als Forschungseinrichtung und als Bundesbehörde mit gesetzlichen Aufgaben ausgerichtet. Die besondere Herausforderung für die IT im JKI besteht darin, die zum Teil gegensätzlichen Anforderungen dieser beiden Rollen zu berücksichtigen, ohne eines der Ziele zu gefährden.

Arbeitsgruppe Betrieb

Die AG IT-Betrieb ist für Planung und Betrieb aller IT-Kernverfahren im JKI – und damit für alle zentralen Systeme - zuständig und verantwortlich. Aktuell werden ca. 60 IT-Kernverfahren betrieben. Diese bilden die Basis und das Rückgrat des gesamten IT-Einsatzes und der IT-Sicherheitsprozesse im JKI. Damit kommt dieser Arbeitsgruppe eine zentrale und grundlegende Bedeutung zu.

Arbeitsgruppe Zulassung

In dieser DV-Arbeitsgruppe werden alle IT-Lösungen zur Unterstützung und Bearbeitung gesetzlich begründeter Aufgaben des JKI im Bereich „Zulassungsverfahren“ geplant und betrieben. Sie besteht aus einem Wissenschaftler und 2 Softwareentwicklern.

Die AG arbeitet eng mit den fachlich zuständigen Wissenschaftlern im JKI zusammen und ist in einer Reihe nationaler und europäischer Gremien vertreten. Neben Entwicklung und Betrieb von IT-Lösungen im JKI gehört die Bereitstellung von Schnittstellen zu externen Systemen, z.B. im BVL, zu den Kernaufgaben der AG.

Arbeitsgruppe Support

Seit 2019 besteht die zentral geführte AG IT-Support. Dieses Support-Team realisiert den IT-Servicedesk – die Telefon-Hotline – und arbeitet auf der Grundlage des IT-Servicekatalogs und des IT-Helpdesk, dem im JKI eingesetzten Ticketsystem.

Die AG besteht aus den Support-Personal aller Standorte. Es konnten bereits mehrere ehemalige Auszubildende fest in das Support-Team übernommen werden. Regelmäßige Kommunikation, monatliche Dienstbesprechungen in Form von Telefon- oder Videokonferenzen sowie regelmäßige Fortbildung sorgen für eine reibungslose Arbeit.

Arbeitsgruppe Forschungsdaten

Die DV verfügt über ein Team von Softwareentwicklern, die seit vielen Jahren erfolgreich gemeinsam mit den Fachinstituten Datenbanken und Informationssysteme unterschiedlichster Art im Rahmen der Forschungsprojekte entwickeln und betreiben. Ergänzt wird die AG durch eine LIMS-Fachkraft sowie einen Wissenschaftler für die Bereiche Biostatistik, Datenbank- und GIS-Systeme.

Die AG setzt zunehmend agile Vorgehensmodelle sowie moderne Code-Repositorien und Verfahren zur Qualitätssicherung, wie zum Beispiel „Code-Review“ und automatisiertes Testen ein. Das Erschließen von KI-Systemen für die Projekte des JKI sowie das Design von Forschungsdateninfrastrukturen im JKI sind neben der Weiterentwicklung der erfolgreich arbeitenden Informationssysteme und Datenbanken die herausragenden Aufgaben der näheren Zukunft.

Im Dezember 2020 wurde die AG mit einer hD-Stelle für die Unterstützung des Forschungsdatenmanagements verstärkt. Damit rückt die AG bezüglich dieser für die Zukunft immer wichtigeren Aufgabe enger mit der Forschungskoordination des JKI zusammen. Die AG beteiligt sich künftig mit der nötigen Expertise Forschungsprogrammen, wie zum Beispiel NFDI.

Arbeitsgruppe Print- & Online Medien

Die AG hat die Aufgabe, die Internetseiten inklusive der Themenportale sowie das Intranet des JKI zu betreuen und die Weiterentwicklung voranzutreiben. Mit ihrem Personal verfügt sie über die nötigen Ressourcen und die Expertise.

Entwicklung von Themenportalen und die Programmierung von Webseiten gehören ebenso zu den Aufgaben, wie die Redaktion von CMS.

Als zweites Arbeitsfeld erstellt die AG Printmedien, wie zum Beispiel Poster und Broschüren. Bezüglich der grafischen Tätigkeiten überlappen sich die Aufgabenfelder und lassen Synergieeffekte vorteilhaft wirken.