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Inhalt: Wissenschaftsrat bestätigt dem Julius Kühn-Institut in aktueller Stellungnahme eine erfolgreiche Weiterentwicklung

Bundesforschungsinstitut hat im Zuge der Evaluierung 2023 ausgesprochenen Empfehlungen weitgehend umgesetzt

(Quedlinburg) Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, hat seine Leistungsfähigkeit in den vergangenen drei Jahren in vielen Bereichen weiter verbessert. Zu diesem positiven Fazit kommt der Wissenschaftsrat in seiner heute (02.11.2026) in Kiel veröffentlichten Stellungnahme zur Umsetzung der Evaluierungsempfehlungen aus dem Jahr 2023. Das Gremium begrüßt in dem Bericht, dass das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen die vor drei Jahren ausgesprochenen Empfehlungen weitgehend umgesetzt hat.

„Ich habe mich sehr über die positive Stellungnahme des Wissenschaftsrats gefreut. Sie belegt eindrucksvoll, dass sich unsere strategische Ausrichtung bewährt hat und wir die Empfehlungen der letzten Evaluierung zielführend umsetzen konnten“, sagt JKI-Präsident Prof. Dr. Frank Ordon.

Die Weiterentwicklung der Forschungsleistung wird in der Stellungnahme besonders gewürdigt. So konnte die wissenschaftliche Publikationsleistung des JKI quantitativ um knapp 20 Prozent gesteigert und qualitativ durch eine stärkere Präsenz in internationalen Fachzeitschriften mit hohem „Impact Factor“ ausgebaut werden. Ebenso verzeichnet das JKI eine Zunahme bei der Einwerbung von Drittmitteln, insbesondere durch wettbewerbliche Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Europäischen Union (EU). In europäischen Verbundprojekten wie FORTUNA, COLiBRI und AGROSOIL übernimmt das Institut dabei Koordinationsfunktionen. 

Auch inhaltlich findet die Ausrichtung des JKI Anerkennung: Der Wissenschaftsrat lobt beispielsweise die aktiven Beiträge des Instituts zur Forschung an neuen genomischen Techniken (NGT) sowie die Bemühungen um ressourcenschonende Alternativen für den Kupfereinsatz im ökologischen Landbau. Die Nachwuchsförderung wird mit einer gestiegenen Anzahl erfolgreicher Bachelor-und Masterarbeiten, Promotionen und Habilitationen vom Wissenschaftsrat hervorgehoben, ebenso wie die gemeinsame Berufung von Institutsleitenden mit Universitäten. Auf internationaler Ebene baute das Institut seine Netzwerke weiter aus, wozu unter anderem die institutionalisierte Kooperationsvereinbarung mit der französischen Partner-Forschungseinrichtung INRAE zählt. 

„Dass unsere Forschungsleistung, die Drittmitteleinwerbung und unser Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs so deutlich anerkannt werden, ist der Verdienst aller Kolleginnen und Kollegen am JKI. Dies bestärkt uns in unserem Auftrag, mit innovativer Forschung zu zukunftsfähigen und ressourcenschonenden Pflanzenbausystemen beizutragen“, kommentiert JKI-Präsident Frank Ordon die aktuell erschienene Stellungnahme des Wissenschaftsrates.

Hier geht es zur aktuellen Stellungnahme des Wissenschaftsrates 
(veröffentlicht  02.11.2026):
 https://www.wissenschaftsrat.de/download/2026/3555-26

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