Vom 17. bis 20. Mai 2026 fand die „Innovation Mission Germany and Switzerland: Accelerating Innovations in Biocontrol“ statt. Eine 25-köpfige niederländische Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern der landwirtschaftlichen Praxis, Unternehmen, Forschung und Politik besuchte verschiedene Stationen in der Schweiz und Deutschland, um innovative Ansätze im biologischen Pflanzenschutz sowie deren Umsetzung in nachhaltigen Anbausystemen zu diskutieren. An der Entwicklung des Programms war auch das Institut für Biologischen Pflanzenschutz beteiligt. Die Initiative zu der Informationsreise ging von der niederländischen Botschaft in Berlin aus und basierte auf dem 2025 erstmals etablierten Trilateralen-Austausch zum Biologischen Pflanzenschutz zwischen der Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz (https://www.julius-kuehn.de/bi/aktuelles-bi/n/trilateraler-austausch-zum-biologischen-pflanzenschutz-auf-der-abim-2025-in-basel). Seitens des Instituts für Biologischen Pflanzenschutz nahm Dr. Maximilian Paluch an der Informationsreise teil.
Innovationsmission „Accelerating Innovations in Biocontrol“ am JKI – Institut für Biologischen Pflanzenschutz
Die Reise umfasste Stationen beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick (Schweiz), bei Agroline/Fenaco und einem Praxisbetrieb in Wenslingen, beim Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg auf einem Demonstrationsbetrieb in Mannheim-Sandhofen, bei BASF Agricultural Solutions in Limburgerhof, bei der RIFCON GmbH in Hirschberg sowie am JKI-Standort in Dossenheim. Am 19. Mai fand ein Empfang mit weiteren regionalen Stakeholdern aus dem biologischen Pflanzenschutz auf dem Heidelberger Schloss statt.
In Dossenheim erhielten die Teilnehmenden während eines Rundgangs durch Labore, Gewächshaus und Versuchsanlagen Einblicke in Forschungsarbeiten zu mikrobiellen Antagonisten, biologischen Bekämpfungsverfahren sowie deren Integration in Anbausysteme. Im Mittelpunkt standen dabei die Herausforderungen und Chancen einer stärkeren Nutzung biologischer Pflanzenschutzverfahren in der Praxis.
In einer gemeinsamen Abschlusssitzung diskutierten die Teilnehmenden Perspektiven für zukünftige Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft, Politik und landwirtschaftlicher Praxis. Die Innovationsmission verdeutlichte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung nachhaltiger und resilienter Pflanzenschutzstrategien.
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