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Eine Landschaft mit kleinen gelben (Raps) und grunen (junges getreide) streifenförmigen Parzelle nebeneinander. Vereinzelte Gebäude und Horizont sind im Hintergrund zu sehen.n

Inhalt: Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland

Kontakt

Julius Kühn-Institut (JKI)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Institutsleitung: Dr. Sabine Andert

Sekretariat
Kristin Hildebrandt u. Patrizia Lauke
Tel: 03946 47-6401/6402
a@  julius-kuehn.  de


Außenstelle Kleinmachnow
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow

Versuchsstandort Elsdorf
Dürener Straße 71
50189 Elsdorf/Rhld.
Tel: 02274 6446
Fax: 02274 826-05
Ansprechpartner: Matthias Daub

 

Im Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland forschen wir zu Schadorganismen und Unkräutern, die in ackerbaulichen Kulturen und im Grünland von Bedeutung sind. Mit etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeiten wir aktuelle Fragen rund um den Pflanzenschutz. Dazu gehören die Bewertung von Pflanzenschutzmitteln, das Prüfen der Krankheitsresistenz von Sorten und die Erforschung der Biologie und Ökologie von Schadorganismen. Über unsere Arbeit mit dem Quarantäneschaderreger des Kartoffelkrebses ist unser Institut in das nationale Referenzlabor des JKI eingebunden. Dabei verzahnen wir unsere Prüfungs- und Bewertungsaufgaben eng mit Beratung und Forschung und schaffen so Synergien, die für die Arbeit des JKI unverzichtbar sind. Zudem beraten wir das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zu Fragen des Pflanzenschutzes in Ackerbau und Grünland.

Des Weiteren sind unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Vorlesungen, Seminaren und der Betreuung von Abschlussarbeiten und Praktika an der wissenschaftlichen Ausbildung beteiligt. Wir wirken in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und Gremien auf nationaler und internationaler Ebene mit. Dazu zählt auch die Mitarbeit in EPPO-Panels und Expertengruppen zur Bewertung von Pflanzenschutzmitteln und Prüfmethoden. Unsere Forschungsergebnisse fließen in die Weiterentwicklung von Prognose- und Entscheidungshilfesystemen sowie in die Entwicklung von Prüfmethoden und Richtlinien ein und unterstützen so die Risikobewertung und das Risikomanagement im Pflanzenschutz.

Um den zukünftigen Herausforderungen landwirtschaftlicher Systeme zu begegnen, untersuchen wir, wie sich Resistenzen bei Schaderregern entwickeln, wenn sie Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt sind. Darüber hinaus leiten wir die Fachausschüsse Pflanzenschutzmittelresistenz für Herbizide, Fungizide und Insektizide/Akarizide, in denen Resistenzmonitoring koordiniert und praxisrelevante Managementstrategien entwickelt werden – ergänzt durch Monitoringstudien zur Erfassung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Um unseren Beitrag zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu leisten, entwickeln wir effiziente und ressourcenschonende Pflanzenschutzverfahren für den integrierten und ökologischen Landbau. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und veränderter Rahmenbedingungen rücken dabei zunehmend biodiversitätsfördernde und klimaangepasste Pflanzenschutzkonzepte in den Fokus.

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